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Was bedeutet Wohlfühlgewicht

Hast du dich auch schon gefragt, welches eigentlich das «richtige Gewicht» für dich sein soll? Es gibt unzählig viele verschiedene Formeln, Berechnungen und Begriffe: BMI (Body Mass Index), WHR (Waist-to-Hip-Ratio (WHR) oder zu Deutsch: THQ (Taille, Hüft -Quotient), Idealgewicht, Wunschgewicht, Wohlfühlgewicht und viele mehr.

Mir gefällt der Begriff «Wohlfühlgewicht»  – denn nicht umsonst heisst mein Online-Programm «In 5 achtsamen Schritten zu deinem Wohlfühlgewicht»😉 .

1. Was bedeutet Wohlfühlgewicht?

Kürzlich fragte mich eine Leserin: „Wie berechnest du dein Wohlfühlgewicht?»

Eine spannende Frage, welche ich gerne wie folgt beantworte:

  • Das Wohlfühlgewicht lässt sich nicht anhand einer Formel berechnen
  • Es ist sehr individuell und persönlich
  • Mein Wohlfühlgewicht ist das Gewicht, mit dem ich mich zufrieden und glücklich fühle

Oder anders formuliert: Wohlfühlgewicht bedeutet für mich:

💫 Ich kann anziehen, was mir gefällt und ich fühle mich darin attraktiv
💫 Dieses Gewicht kann ich ohne Anstrengung halten (plus/minus 2 kg)
💫 Ich esse „normal“ – ohne Verbote. Dazu gehört auch Süsses, Salziges, Alkohol und Co
💫 Wenn ich mich bewege, dann weil ich dazu Lust habe und nicht um Kalorien zu verbrennen

Was bedeutet Wohlfühlgewicht

 

2. Dein persönliches Wohlfühlgewicht

Ja, es ist in der Tat nicht einfach, sich von all den Bildern in Zeitschriften und den sozialen Medien nicht beeinflussen zu lassen und irgendeinem «Wunschgewicht» nachzueifern. Doch so individuell wir Menschen sind, so verschieden sind auch unsere Körper und unsere Gene.

Es geht darum, dass wir unsere (Ess)Bedürfnisse und unseren Körper wieder bewusster wahrnehmen und nicht um eine Zahl auf der Waage.

Wohlfühlgewicht bedeutet für mich „angekommen zu sein“ und dass das Thema Essen nicht mehr so viel Platz in meinem Leben einnimmt, sondern wieder etwas «Normales» ist.

Hier eine kleine Achtsamkeitsübung für dich: Lese alles in Ruhe durch, schliesse danach die Augen und beantworte gerne folgende Fragen:

  1. «In welchen Kleidungsstücken fühle ich mich am wohlsten?»
  2. «Worin fühle ich mich attraktiv und weiblich?»
  3. «Wonach sehne ich mich? Mal wieder einen Rock oder kurze Hosen zu tragen? Falls ja, was hindert mich daran?»
  4. «Welche meiner attraktiven Körperpartien möchte ich gerne mehr betonen? Meine langen Beine? Mein schönes Dekolleté? Meine gepflegten Hände? Meine volles Haar?»
  5. «Nach welchen Mahlzeiten fühle ich mich wohl und gesättigt? «

«Das Leben ist zu kurz, um schlechten Wein zu trinken» (Goethe) und ja, das Leben ist auch zu kurz, um uns nicht wohlzufühlen.

Erlaube dir, die schönste Version von dir selbst zu sein und die Kleidung zu tragen, in der du dich wohl und attraktiv fühlst und die Mahlzeiten zu geniessen, welche deinen Magen UND deine Seele erfreuen.

Denn mit jedem Tag, an dem du dich gut fühlst, brauchst du weniger auf «Frust/Stress/Langeweile-Essen» zurückzugreifen. Und diese eingesparten Kalorien verhelfen dir Schritt für Schritt zu deinem Wohlfühlgewicht oder dieses zu halten.

Welches ist dein persönliches Wohlfühlgewicht?

 

💗 Herzensgruss Silvia

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PPS: Abnehmen braucht Zeit und Motivation. Trage Dich gerne unverbindlich in die Warteliste zum nächsten Start des Onlinekurses im Herbst 22 an, damit Du keine wichtigen Infos verpasst: Auf diesen Link klicken

Schluss mit Diät-Stress

Ein herzliches Grüezi!

Ich bin Silvia und ich freue mich, dass Du den Weg auf diese Seite gefunden hast.

Als junge Frau litt ich an Ess-Störungen und dies führte zu einem mehrmonatigen Klink-Aufenthalt. Doch auch danach litt ich jahrelang unter meinen Gewichtsschwankungen und meinem Übergewicht. Ich habe sehr viele verschiedene Diäten und Methoden ausprobiert und kann heute dankbar sagen: Seit 25 Jahren geniesse ich stressfrei mein Wohlfühlgewicht!

Seit vielen Jahren bin ich als Coach tätig und auch heute noch jedes Mal berührt, wenn ich miterleben darf, wie sich Menschen während des Coachings entwickeln und ihr Leben eine positive Wendung nimmt – trotz vieler gescheiterten Versuche vorher.

Ja, gib nicht auf!

Jeder noch so kleine Schritt zählt und Du hast es verdient, Dich wohl in Deinem Körper zu fühlen. Aber vergiss bitte diese schnellen Diäten, bei denen man spätestens nach einem Jahr alle verlorenen Kilos wieder auf den Hüften hat und oftmals noch einige Pfunde dazu.

Ich habe diverse Aus- und Weiterbildungen absolviert; unter anderem als Coach in der systemisch orientierten Beratung an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, als Didaktik-Spezialistin etc. Aber viel wichtiger sind meine persönlichen Erfahrungen, denn ich weiss, wie sich dieser Diät-Leidensweg anfühlen kann.

Privat bin ich eine glückliche, alleinerziehende Mama eines wunderbaren Sohnes und ich liebe die Geselligkeit und das Tanzen mit meinen Freundinnen. Gleichzeitig schöpfe ich Kraft aus der Natur und mit Yoga.

Folge mir gerne auch auf Instagram und Facebook.

Abnehmen: Lasse dich nicht aufhalten

Kennst Du die eine oder andere der nachfolgenden Fragen?

  • Darf ich mit meinem Übergewicht einen Bikini tragen? Darf ich mich überhaupt im Schwimmbad blicken lassen?
  • Muss ich mich schämen, wenn ich mit meinem Übergewicht ins Fitnessstudio/Gym gehen will?
  • Ist es unangebracht, wenn ich mit meinen Kilos kurze Hosen oder Kleider/Röcke trage?

Darf ich raten? Wahrscheinlich ist dir der eine oder andere Gedanke – oder zumindest Gedanken in diese Richtung – auch schon durch den Kopf gegangen. Lasse dich davon nicht aufhalten!

1. Worum es wirklich geht

Soll ich dir etwas verraten? Es geht nur vordergründig um die oben erwähnten Fragen/Gedanken, denn die eigentliche Frage lautet: «Was denken wohl die anderen über mich?»

 Insbesondere wir Frauen sind dazu geneigt, uns mit anderen zu vergleichen. Als Kind war das Vergleichen eine gute Methode, um von anderen Kindern zu lernen, doch als Erwachsene schadet uns der Vergleich mehr, als dass er uns nützt. 

Liebes 💗  – auch wenn wir 10 oder 20 Kilo weniger auf die Waage bringen – diese Frage «Was denken wohl die anderen über mich» endet nie.

Gegenfragen: Soll sich eine schlanke Frau mit starker Cellulite nicht ins Bikini getrauen? Oder jemand der Narben hat? Darf sich eine Frau mit 50 noch wagen, ärmellose Shirts zu tragen, auch wenn die Oberarme etwas schlaff daherkommen😉 ?

 Ja – wir dürfen alles! Solange WIR uns damit wohlfühlen!

 

2. Schönheit liegt im Auge des Betrachters

Es gibt eine Freundin in meinem Umfeld, welche seit Jahren gertenschlank ist und kein Gramm zu viel mit sich herumträgt. Ihr Ex-Partner hat sie immer auf ihre «unansehnlichen Knie» angesprochen und es kam soweit, dass sie sich nicht mehr ins Freibad getraute und nie ein Kleid oder kurze Hosen trug. Jahre später lernte sie einen neuen Mann kennen, der sie mit Lob und Komplimenten überhäufte und die vermeintlich «unansehnlichen Knie» waren keine Sekunde lang ein Thema! Nach x-Jahren Scham hat sie sich langsam wieder getraut, auch mal einen kürzeren Jupe zu tragen.

Schlimm, was Worte anrichten können!

Kürzlich hat eine – natürlich anonyme (!) – Person meine Instagram-Beiträge mit negativen Äusserungen kommentiert. Einmal schrieb sie, dass ich «weniger fressen soll» und lustigerweise schrieb mir dieselbe Person unter eine Werbeanzeige von mir: «Du bist viel zu dünn!» (Wow, es gibt schon gelangweilte Menschen auf dieser Welt, die nichts Besseres zu tun haben, als fremde Beiträge negativ zu kommentieren – aber das ist ein anderes Thema 😉).

Fakt ist: Lasse Dich davon nicht aufhalten! Du wirst es NIE allen recht machen können! Du musst es nur einer Person recht machen – nämlich Dir!

 Gemäss dem Zitat von Berti Vogts: «Wenn ich übers Wasser laufe, dann sagen meinen Kritiker: Nicht mal schwimmen kann der.»

Lasse Dich von der Meinung anderer nicht einschüchtern!

Gehe Deinen Weg und trage einen Bikini, wenn Du Lust auf Bikini hast. Getraue Dich ins Fitnesscenter, auch wenn Du übergewichtig bist. Trage die Kleidung, welche DIR gefällt und in welcher Du Dich wohlfühlst!

 Verschiebe Dein Wohlbefinden nicht auf später!

Denn wenn Du denkst, dass Du das bunte Kleid erst tragen darfst, wenn Du 10 Kilo leichter bist, dann kommt bestimmt jemand um die Ecke und fragt: «Was, in diesem Alter trägst Du noch so ein buntes Kleid 😉?».

Du darfst!

Du brauchst Dich nicht zu verstecken!

Wir haben dieses eine Leben und es ist unser Recht, das Beste daraus zu machen!

💗 Herzensgruss Silvia

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Schluss mit Diät-Stress

Ein herzliches Grüezi!

Ich bin Silvia und ich freue mich, dass Du den Weg auf diese Seite gefunden hast.

Als junge Frau litt ich an Ess-Störungen und dies führte zu einem mehrmonatigen Klink-Aufenthalt. Doch auch danach litt ich jahrelang unter meinen Gewichtsschwankungen und meinem Übergewicht. Ich habe sehr viele verschiedene Diäten und Methoden ausprobiert und kann heute dankbar sagen: Seit 25 Jahren geniesse ich stressfrei mein Wohlfühlgewicht!

Seit vielen Jahren bin ich als Coach tätig und auch heute noch jedes Mal berührt, wenn ich miterleben darf, wie sich Menschen während des Coachings entwickeln und ihr Leben eine positive Wendung nimmt – trotz vieler gescheiterten Versuche vorher.

Ja, gib nicht auf!

Jeder noch so kleine Schritt zählt und Du hast es verdient, Dich wohl in Deinem Körper zu fühlen. Aber vergiss bitte diese schnellen Diäten, bei denen man spätestens nach einem Jahr alle verlorenen Kilos wieder auf den Hüften hat und oftmals noch einige Pfunde dazu.

Ich habe diverse Aus- und Weiterbildungen absolviert; unter anderem als Coach in der systemisch orientierten Beratung an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, als Didaktik-Spezialistin etc. Aber viel wichtiger sind meine persönlichen Erfahrungen, denn ich weiss, wie sich dieser Diät-Leidensweg anfühlen kann.

Privat bin ich eine glückliche, alleinerziehende Mama eines wunderbaren Sohnes und ich liebe die Geselligkeit und das Tanzen mit meinen Freundinnen. Gleichzeitig schöpfe ich Kraft aus der Natur und mit Yoga.

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Sind Fertigprodukte beim Abnehmen verboten

Ich erinnere mich, als wäre es gestern gewesen: Frisch umgezogen, wollte ich unbedingt ausgefallene «Adress-Änderungskarten» versenden und nicht die vorgedruckten (langweiligen) von der Post benützen😉. Du kennst es: Umzug ist mit viel Arbeit verbunden und so habe ich meine kreativen «Adress-Änderungskarten» vor mir hergeschoben mit dem Resultat, dass ich zum Schluss gar keine verschickt hatte 🙊.

Genau dieses Verhalten beobachte ich oft bei Abnehm-Willigen: Sie wollen «entweder/oder gar nicht»:

  • Entweder radikal und keine Ausnahmen oder ich kann es ganz sein lassen mit dem Abnehmen
  • Entweder überhaupt keinen Zucker oder es dauert mir zu lange mit der Abnahme
  • Entweder ausschliesslich frisch kochen oder das Essen ist zu ungesund

Und oft höre ich auch die Frage: „Sind Fertigprodukte beim Abnehmen verboten?“

Leider macht uns genau dieses «entweder/oder» das Leben unnötig schwer.

1. Wenn es schnell gehen muss

Am Montag wollte ich mir eine gesunde Buddha-Bowl zum Mittagessen zubereiten, doch es kam Unvorhergesehenes dazwischen und die Zeit reichte nicht mehr zum kochen. Meine Rettung: Fertigsalat aus der Verpackung, welchen ich mit zusätzlichem Mais (aus der Dose) und ein bisschen gebratenen Kichererbsen (aus dem Glas) «aufpeppen» konnte.

Fertigprodukte sind nicht nur «schlecht», sondern können uns den (Abnehm)Alltag definitiv erleichtern.

Es spielt selbstverständlich eine Rolle, welche Fertigprodukte wir verwenden, so bin ich persönlich bin kein Fan von vorgekochten Menüs, welche ich nur noch in der Mikrowelle aufwärmen muss, aber bei einzelnen Zutaten macht es für mich durchaus Sinn.

Lass Dir kein schlechtes Gewissen einreden, wenn Du zu Fertig- und Tiefkühlprodukten greifst.

 

2. Wie kann ich mit Fertigprodukten abnehmen?

Meine persönliche Devise: «Lieber ein Fertigsalat aus der Packung als ein Sandwich oder andere Snacks». Solange Du im Kaloriendefizit bleibst und/oder Dich genügend bewegst, wirst Du aufgrund von Fertigprodukten keinesfalls zunehmen.

Schon klar, dass selbstgemachter Joghurt gesünder ist. Und das selbstgebackene Brot, die liebevoll gekochte Tomatensauce. Du entscheidest, ob sich der Aufwand/Nutzen für Dich lohnt. Und auch hier gilt: Wenn ich Lust habe, ein Brot selbst zu backen, so bin ich deswegen kein «schlechter Mensch», wenn ich nächste Woche ein Brot vom Bäcker hole. Nicht entweder / oder….

Sind Fertigprodukte beim Abnehmen verboten

 

3. So unterstützen Dich Fertigprodukte bei Deiner Abnahme

Gerne teile ich Dir hier meine persönlichen Vorlieben mit Dir:

  • Tomatensauce: Kaufe ich im Glas/Büchse und verwende sie für Suppen, als Sauce zu Pasta/Reis. Sofern zur Hand, peppe ich die Tomatensauce gerne mit frischen Kräutern (Basilikum, Oregano) vom Balkon auf.
  • Tiefgekühltes Gemüse: Habe ich immer in Vorrat – beispielsweise «Asia-Gemüse-Mischung» oder auch Broccoli und Co. Diese Gemüsemischungen dienen entweder als Beilage oder die «Asia-Gemüse-Mischung» gerne auch als Grundlage mit einem Spiegelei und ein bisschen Reis dazu – schmeckt lecker und ist schnell auf dem Tisch. Beim Kauf des TK-Gemüses achte ich darauf, dass ich sie ungewürzt und ohne Sauce bekomme, so spare ich Kalorien ein.
  • Tiefgekühlte Früchte/Beeren: Für Smoothies, Müsli und dergleichen. Achte beim Kauf darauf, dass die Früchte ungezuckert sind; macht einen grossen Kalorienunterschied aus.
  • Fertigsalate aus dem Beutel: Hier ist die Auswahl gross: Grüne Salate, Karottensalat, rote Beete (Randen-Salat) und viele mehr. Empfehlung: Salatsauce selber herstellen, da die Fertigsaucen oft sehr viel Fett enthalten. Die Salate kannst Du nach Deinen Vorlieben aufpeppen: Mit Lachs, Thon, Kichererbsen, Mais, Käse (Ich liebe gebratenen Halloumi-Käse oder Feta dazu 😍 )

 

4. Was sich lohnt, selbst herzustellen

Wie bereits erwähnt: Salat-Saucen 😊. Der Vergleich verschiedener Fertig-Salat-Saucen in Bezug auf Fett und Zusatzstoffe hat mich definitiv dazu bewogen, meine eigene Salatsauce zu machen. Tipp: Salatsauce kannst Du auch in etwas grösserer Menge herstellen und im Kühlschrank aufbewahren.

Auch ein Flammkuchen ist schnell selbst gemacht – natürlich mit gekauftem «Flammkuchen-Teig». So kann ich selbst beeinflussen, wieviel Crème fraîche und Speckwürfeli ich verwenden möchte. Tipp: Ich belege den Flammkuchen gerne noch mit Cherry-Tomaten – gerne mal ausprobieren 😊.

Suppen: Gemüse-Reste verwerte ich gerne zu einer Gemüse-Suppe (teilweise mit Kartoffeln, Teigwaren angereichert) oder verwende auch mal tiefgefrorenes Gemüse dazu. Beutelsuppen enthalten oft viele Zusatzstoffe. Wenn es sehr schnell gehen muss, bevorzuge ich eine Fertig-Suppe aus dem Glas, da diese in der Regel mit weniger Zusatzstoffen und versteckten Kalorien auskommen. Mein Favorit: Linsen-Curry-Suppe 😊.

Du siehst: Abnehmen mit Fertigprodukten ist durchaus möglich und meine wichtigste Botschaft: Du darfst mit gutem Gewissen Fertig- und Tiefkühlkost zum Kochen einsetzen! Letztlich macht es auch hier die vernünftige Dosis den Unterschied aus.

Mittlerweile gibt es viele Fertigprodukte auch in Bio-Qualität und für mich in meinem «2 Personen-Haushalt» (mit 12-Jährigem, der nicht soooo gerne Gemüse isst 😊) ist Tiefkühlgemüse oft eine gute Variante, weil ich somit «Food-Waste» (Abfall) besser vorbeugen kann.

Selbstverständlich ist frisch zu kochen immer noch eine der gesündesten und oftmals auch kostengünstigsten Varianten, doch wir wissen ja: Es muss kein starres «entweder/oder»…  geben – weder beim Abnehmen, noch im Leben allgemein 😊.

Welche Tipps und Erfahrungen hast Du mit Fertigprodukten während Deiner Abnahme gemacht? Lasse gerne einen Kommentar da!

 

💗 Herzensgruss Silvia

 

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Abnehm-Fallen im Sommer

Endlich Sommer 🌞⛱!

Liebst Du die sommerlich heissen Tage auch so wie ich? Oder bist Du eher Typ «Winter»? Egal, letztlich hat jede Jahreszeit ihre Vorzüge.

So leicht und locker wie sich manch sonniger Tag anfühlt – es stecken auch viele Abnehm-Fallen im Sommer. Machen wir uns heute also auf die Spur der (versteckten) Kalorienfallen.

Zuerst ein kleines Gedankenexperiment: «Was bringst Du spontan mit Sommer in Verbindung in Bezug auf Essen?» Vielleicht in Richtung: Leichte Salate, kalte Suppen, leckeres Obst aber auch Eis essen, Grillpartys, ein kühler Drink am Abend und der geliebte Eiskaffee?

 

1. Worauf sollte ich beim Abnehmen im Sommer achten?

Nehmen wir eines vorweg: Du darfst alles essen! Ohne schlechtes Gewissen und mit Genuss! Es kommt auf die Menge darauf an und letztlich, dass Du Dich damit wohlfühlst.

Gerade wenn es heiss ist, neigen wir dazu, Mahlzeiten auszulassen und dies wiederum kann dazu führen, dass wir zwei Stunden später Heisshunger verspüren und herunterschlingen, was uns in die Quere kommt. Tipp: Möglichst keine Mahlzeiten auslassen!

Wenn die Temperaturen steigen, so trinken wir in der Regel auch mehr, was wichtig für unsere Abnahme ist. Doch irgendwann wird das Wasser vielleicht zu langweilig und wir greifen zu Fruchtsäften und Limonaden, in denen oft viel Zucker und Kalorien stecken. Tipp: Wasser mit Zitrone/Orange oder Kräutern aromatisieren, Fruchtsäfte verdünnen und zur Abwechslung mal zu einem „Zero-Getränk“ greifen.

Abnehm-Fallen im Sommer

 

2. Welche Diät-Fallen lauern im Sommer?

Auf eine Falle, welche ich selbst lange reingefallen bin: Salate! Irgendwie habe ich Salate immer mit «leicht und gesund» in Verbindung gebracht – doch die Saucen und Beilagen machen schnell eine Kalorienbombe daraus. Wenn Du also Lust auf Pasta hast, dann iss gerne Deinen Teller Pasta – dieser hat oftmals weniger Kalorien als ein Salat mit viel Mayonnaise und Öl in der Salatsauce. Oder noch besser: Kreiere Deine eigene Salat-Sauce, so weisst Du, was drin steckt.

2.1 Alkohol

Ende Sommer kommt oft das grosse Stauen: «Weshalb bin ich so schwer? Ich habe mich doch ganz vernünftig ernährt!». Sei vorsichtig mit den versteckten Kalorien in alkoholischen Getränken. Ja, auch ich mag am Abend eine Aperol Spritz oder Hugo – unterschätze bitte die Kalorien nicht! Alkohol selbst hat viele Kalorien und bremst zudem unsere Fettverbrennung. Tipp: Es gibt auch alkoholfreie Versionen dieser Getränke und diese schmecken ebenfalls toll.

 2.2 Apéro

Wie ich festgestellt habe, ist das dieses Thema «typisch schweizerisch» doch auch Dir wird es nicht unbekannt vorkommen 🙂: Apéro! Vor dem Hauptgang startet man gemütlich mit einem Apéro, welcher in der Regel aus einem Glas Alkohol (Bier, Wein, Prosecco, etc.) und Beilagen wie Erdnüsschen, Chips, Käse, Humus, Cracker und dergleichen besteht. Tja, alles Kalorienbomben und diese vor dem Hauptgang! Hier lohnt sich ein bisschen Zurückhaltung definitiv! Tipp: Nimm Dir ein paar Chips auf einen Teller oder Serviette und iss nur diese Portion. Gerade wenn wir in Gesprächen mit anderen sind, ist die Gefahr gross, dass wir unbewusst immer wieder zu den Chips greifen und dabei nicht bemerken, wieviel wir schon davon gegessen haben.

2.3 Eis

Was Deine Gewichtsabnahme im Sommer ebenfalls negativ beeinflussen kann ist das geliebte Eis🍦 . Nein, Du musst keinesfalls darauf verzichten, doch es lohnt sich, hier genauer hinzuschauen. Es macht schon mal einen grossen Unterschied, ob Du ein Wasser/Fruchteis oder eine Kalorienbombe in Form eines Sahne- und Rahm-Eis zu Dir nimmst. Ich gestehe: Ich bin ein Fan von «Magnum weiss und Almond» und dies sind beides Kalorienbomben 😊. Zum Glück gibt es mittlerweile «Minis» davon, denn die Grösse dieser Magnums ist beträchtlich und auch dies wiederum hat einen grossen Einfluss auf die Kalorien. Kürzlich habe ich zu meinem Sohn gesagt, als ich eine Magnum genoss: «Die ersten Momente sind immer die besten und danach lässt der Genuss rasch nach und vor mir noch so ein grosses Eis, welches ich dann trotzdem zu Ende esse.». Dies hat mich auf die Idee gebracht, mal wieder eine «Grosspackung» Eis am Block zu kaufen und so nehme ich mir eine passende Menge mit dem Eisportionierer heraus – das fühlt sich besser an. Probiere es gerne aus. Eine weiter tolle Idee ist es natürlich, das Eis selbst herzustellen.

Du siehst, es gibt tatsächliche viele versteckte «Diät-Fallen» im Sommer, aber auch zahlreiche Alternativen um genussvoll und leichter durch diese schöne Jahreszeit zu kommen.

Und weil es mir so wichtig ist: Es gibt keine Verbote! Lieber geniesst Du ein Sahne-Eis und bist dann glücklich und zufrieden, anstatt Du dich mit einem leichteren «Sorbet» zufrieden gibst und zwei Stunden später aus Frust zur Schokolade greifen «musst».

Eine wunderschöne Sommerzeit Dir!

💗 Herzensgruss Silvia

 

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Hilfe bei deiner Abnahme

«Fällt es Dir schwer, jemanden um Hilfe zu bitten?»

Keine Angst, damit stehst Du nicht alleine da! Gerade uns Frauen fällt es oft schwer nach Unterstützung zu fragen.

Andererseits: Gehörst Du nicht auch zu den Frauen, die es glücklich macht, wenn Du jemandem helfen kannst? Auch ich selbst mag dieses zufriedene Gefühl, wenn ich jemandem etwas Gutes tun konnte – in den meisten Fälle ist es nämlich «win/win» für beide Seiten: Der einen Person wurde bei einem Problem geholfen und die andere Person freut sich darüber, einen positiven Beitrag leisten zu können.

Beantworte gerne kurz und spontan folgende Fragen:

  • Warum fällt es mir schwer, um Hilfe zu bitten?
  • Fällt es mir nur bei gewissen Themen oder bei gewissen Menschen schwer oder allgemein?
  • Welche Gefühle zeigen sich am ehesten, wenn ich um Hilfe bitte? Scham, Angst, Frust oder andere?

Mir persönlich fiel es lange Zeit sehr schwer, jemanden um Hilfe zu bitten, denn ich dachte mir «Das muss ich alleine schaffen, andere schaffen es auch».

Doch ich «musste» es lernen – spätestens als ich als alleinerziehende Mama mit einem 2-jährigen Kind umziehen und ein neues Leben aufbauen musste.

Wahrscheinlich hätte ich dazumal noch versucht, möglichst alles alleine zu schaffen – doch es ging „praktisch“ nicht, ganz alleine grosse Möbelstücke zusammenzuschrauben oder irgendwelche Lampen zu montieren (da habe ich viel zu viel Respekt vor Strom 😉)

Ich habe gelernt, meine Hemmungen abzubauen und um Hilfe zu bitten: In der Nachbarschaft, bei Kolleg/innen, bei anderen Müttern, bei Fachleuten.

Was es einfach? Nein, es hat mich teilweise viel Überwindung gekostet! Doch der Gedanke hat mich unterstützt, dass ich selbst ja auch gerne helfe, wenn mich jemand um Unterstützung bittet und es den anderen Menschen wahrscheinlich (hoffentlich 😉) auch so geht.

Habe ich immer die nötige Hilfe bekommen? Zu 90% ja und in den anderen 10% passte es zeitlich oder sonst nicht. Ich habe keine einzige negative Reaktion bekommen 🙏🏻.

Hilfe bei deiner Abnahme

 

1. Holst Du Dir beim Abnehmen Unterstützung?

Wie ich schon oft erwähnt habe: Abnehmen ist ein Marathon und kein kurzer Sprint – wir benötigen Ausdauer und Disziplin.

Und dürfen uns auch Hilfe und Unterstützung holen. Gerade bei solchen «grossen Projekten» und gerade auch, weil uns Abnehmen oftmals nicht so einfach von der Hand geht – sonst wären wir ja nicht hier, wo wir sind.

Wie sieht es bei Dir persönlich aus?

  • Meine Familie/mein Partner/mein Umfeld unterstützen mich tatkräftig bei der Abnahme
  • Naja, ich habe schon so viele Diäten gemacht, ich möchte mein Umfeld nicht länger damit «belästigen»
  • Nein, es ist «mein Abnahme-Projekt» und ich kann von den anderen keine Rücksichtnahme erwarten

Auch wenn es Deine gefühlte 276. Diät respektive «Abnahme-Projekt» ist: Du hat Unterstützung von Deinen Liebsten verdient!

2. Wie kannst Du unterstützt werden?

Hier ein paar spontane Beispiele:

  • Mit der Familie abmachen, dass weniger/keine Süssigkeiten (Chips, Eis, Erdnussbutter etc.) mehr im Haus sind, weil es Dir schwerfällt zu widerstehen
  • Mit einer Freundin/Deinem Partner regelmässige Bewegung planen; beispielsweise 1x am Wochenende zum gemeinsamen 2-stündigen Spaziergang oder zum Walken (Hullern etc.)
  • Deine Familie unterstützt Dich bei der wöchentlichen «Ess-Planung» => Liste erstellen, evtl. gemeinsamer Einkauf, mal kocht jemand anderes als Du
  • Ihr vereinbart gemeinsam, dass die Waage für ein paar Monate aus der Wohnung verschwindet

Bestimmt hast Du noch weitere tolle Ideen 😊

Vergiss nicht: Du bist eine starke Frau und gemeinsam sind wir noch stärker!

Suche Dir Gleichgesinnte (in Foren, Facebook-Gruppen, Kursen etc.) und motiviert und stärkt euch gegenseitig.

Auch in der Familie: Vielleicht bist Du die einzige, welche mit ihren Pfunden zu kämpfen hat? Dann bitte um Verständnis und Mitgefühl, erzähle von Deinen Gefühlen. Mit dieser Anteilnahme wird vieles einfacher für Dich.

Und nicht zuletzt: Unsere Mitmenschen sind keine «Hellseher/innen» 😊 – zum Glück nicht! Deshalb erkennen sie manchmal aber auch nicht, wann und wie wir Unterstützung gebrauchen könnten. Umso wichtiger ist, dass wir sie darauf ansprechen und aktiv um Hilfe bitten

Weil wir jemanden um Hilfe bitten, fallen wir noch lange niemandem zur Last – im Gegenteil.

Und da wir gerade beim Thema sind, nun getraue ich mich, Dich um Deine Hilfe zu bitten 🙂.

Mir ist es wichtig, dass ich Dich mit meinen Texten und Beiträgen optimal unterstützen und noch gezielter auf deine Bedürfnisse, Wünsche und Sorgen eingehen kann. Daher bitte ich Dich, diese kurze Umfrage auszufüllen – es dauert keine 10 Minuten und die Umfrage ist selbstverständlich anonym.

Ich danke Dir!

Auch hier gilt: Gemeinsam erzielen wir bessere Resultate: Ich darf Dich ein bisschen näher kennenlernen und dadurch kann ich Dich wiederum mit meinen Tipps und Inspirationen noch optimaler begleiten und unterstützen.

Deine «Wochenaufgabe»: Bitte mindestens 1x jemanden aktiv um Hilfe und schaue, was passieren wird.

 

💗 Herzensgruss Silvia

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Diät-Lügen

Hast Du Dich auch schon gefragt, weshalb Diäten nicht funktionieren? Ehrlicherweise bin ich immer wieder verblüfft, wie hartnäckig sich gewisse Diät-Lügen halten! Unglaublich! Kommen wir also sofort zur Sache: Falle nicht auf diese Diät-Lügen herein!

1. Essen ab 20 Uhr macht dick

So ein Blödsinn!

Weder unser Essen noch die eingenommenen Kalorien kennen irgendwelche Uhrzeiten noch spielt es eine Rolle, um welche Uhrzeit wir etwas essen.

Ein Stück Schwarzwälder-Torte hat um 09.00 Uhr morgens genau so viele Kalorien wie abends um 21.30 Uhr 😊.

Und werfen wir mal einen Blick in die südlichen Länder: Da wird oft erst gegen 22 Uhr das Abendessen eingenommen; so müssten ja alle Italienerinnen und Spanierinnen übergewichtig sein – was definitiv nicht so ist.

💗 Also stresse Dich nicht und geniesse Dein Essen unabhängig von der jeweiligen Uhrzeit💗

Ob Du zu- oder abnimmst entscheidet nicht die Uhrzeit, sondern die Gesamtmenge der eingenommenen Kalorien resp. der Kalorienverbrauch.

Diät-Lügen

 

2. Als erfolgreiche Abnahme gilt, wenn in kurzer Zeit sehr viel abgenommen wird

Klar, 5 Kilos abnehmen in 5 Tagen – wer würde da schon nein sagen 😊.

Doch die Realität sieht komplett anders aus: Je schneller jemand abnimmt, desto eher sind die Kilos mittels Jojo-Effekt wieder zurück.

Denn eine super-schnelle Abnahme geht einher mit viel Verzicht, zahlreichen Verboten und einer Ernährung resp. einem Sportprogramm, welches definitiv NICHT alltagstauglich ist.

Lieber langsam, dafür nachhaltig!

Und keinesfalls mit einer Diät, sondern einer gesunden Umstellung der Ernährung und Gewohnheiten. Wer möchte schon das Leben lang irgendwelche Kalorien tracken? Oder beim Intervallfasten auf Frühstück oder Abendessen verzichten?

Auch hier gilt natürlich: Die Ausnahme bestätigt die Regel – doch diese Ausnahmen sind rar.

💗 Stelle Dir vor, dass Du «nur» 200 Gramm pro Woche abnehmen würdest: Dies bedeutet, dass Du in einem Jahr über 10 Kilo abgenommen hättest 💗!

Wow! Und dies ohne Stress, nachhaltig und Du brauchst keine Angst vor dem Jojo-Effekt zu haben.

3. Frauen ab 45 Jahren können nicht mehr abnehmen

Oder noch schlimmer: Es ist normal, dass Frauen ab 45 Jahren zunehmen!!!!

Schaue Dich um: Du wirst bestimmt Frauen über 45 Jahre entdecken, welche ihr Wohlfühlgewicht halten.

Also vergiss solche Märchen!

💗 Abnehmen kennt keine «Alters-Grenze» 💗

Es sind vielleicht einfach andere Faktoren, welche bei einer Abnahme mit Ü45 stärker berücksichtigt werden, als wenn wir 20 Jahre alt sind.

Lass  also nicht zu, dass Du Dich mit Deinem Übergewicht „abfindest“, wenn Du Dich damit nicht wohlfühlst.

Übrigens: Die Kursteilnehmerinnen in meinen Kurs  «In 5 achtsamen Schritten zu Deinem Wohlfühlgewicht» beweisen ebenfalls gerade, dass abnehmen mit Ü45 durchaus möglich ist 😊.

Willst Du auch? Dann hüpfe in die unverbindliche Warteliste für den nächsten Kursdurchgang im Herbst:

Lass uns diese Abnehm-Lügen also rasch vergessen und durchstarten🚀🚀 !

💗 Herzensgruss Silvia

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Erfolgreich Abnehmen - was Du nicht siehst

Hast Du manchmal auch das Gefühl, dass bei anderen vieles mühelos zu funktionieren scheint? 

Die Karriereleiter im Job wird erklommen, der Traumpartner geangelt oder fantastisch abgenommen?

Auch hier: Es  ist nicht so, wie es immer scheint. Deshalb hier ein Beitrag zum Thema „Erfolgreich abnehmen – was keiner sieht“.

Denn wir alle sehen nur das tolle Ergebnis, aber nicht der Schweiss, die Tränen und Entbehrungen, welche dazu geführt haben.

Erfolgreich Abnehmen - was Du nicht siehst

Abnehmen ist ein Marathon – kein Sprint.

Will heissen: Es braucht Ausdauer, Willenskraft, Zeit und Disziplin. Und nein: NIEMAND ist immer diszipliniert und erfolgreich – alle haben ihr Rückschläge zu verkraften:

  • Die Unsicherheit, wenn sich die Anzeige auf der Waage keinen Millimeter zu bewegen scheint oder gar in die falsche Richtung geht, obwohl man sich die ganze Woche gut ernährt hat
  • Die Tränen der Enttäuschung nach einer Ess-Attacke
  • Den Willen, morgen wieder neu zu starten, obwohl heute alles schlecht lief
  • Oder die Disziplin sich auch bei Regenwetter draussen ein bisschen zu bewegen

Dies sehen wir alles nicht – wir sehen nur den Erfolg.

Also frage Dich nicht: «Weshalb schaffe ich es nicht abzunehmen?» sondern frage Dich:

  • Wie schaffe ich es, abzunehmen?
  • Welche Stolpersteine kann ich aus dem Weg räumen?
  • Wie gehe ich künftig mit Niederlagen und Rückschlägen um?

 Und keine Angst: Es fehlt Dir nicht an Deiner Willenskraft oder Deiner Disziplin – die hast Du garantiert (sonst würdest Du unangenehme Aufgaben wie beispielsweise die Steuererklärung auszufüllen auch nicht schaffen 😉

Ich glaube eher, es liegt daran, dass Dir zu wenig bewusst ist, dass auch andere mit Hindernissen und Rückschlägen zu kämpfen haben und nicht immer alles wunschgemäss verläuft.

Lass Dich nicht verunsichern und mache weiter!

Tag für Tag.

Jeder noch so kleine Schritt zählt!

Lerne aus den bisherigen «Stolpersteinen» und verändere diese. Wenn Du beispielsweise abends oft dazu neigst, zu viel zu essen, so frage Dich:

  • Habe ich heute während des Tages genügend viel gegessen?
  • Habe ich das Essen genossen und hat es mich befriedigt? Oder war es wieder nur der grüne Salat mit kaum Sauce, weil Du ja auf «Diät» bist?
  • Habe ich mich nach der Arbeit ein bisschen entspannt oder habe ich sofort zum Essen gegriffen?

Frage Dich in einem Moment, in dem es nicht so rund läuft: «Wie würde nun eine erfolgreiche Personen mit dieser Situation umgehen?» (Beispielsweise am Folgetag «zur Strafe» keine Mahlzeiten auslassen, sich trotzdem wie geplant jeden Tag ein bisschen an der frischen Luft bewegen, die Waage für eine paar Wochen in den Keller wegräumen etc.)

Du siehst: Es gibt keine schlechten Tage: Entweder waren wir erfolgreich oder wir haben etwas gelernt!

 

In dem Sinne: Ich wünsche Dir ein wunderschönes, entspanntes und glückliches Wochenende!

 

💗 Herzensgruss Silvia

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Essen aus Gefühlen und ohne Hunger

Die letzten Tage waren nicht immer einfach: Eine Enttäuschung hier, eine schnippische Antwort da, dort eine unüberlegte Bemerkungen in meine Richtung und gleichzeitig riesengrosse Erwartungen an mich.

Und wie wenn das nicht schon genug wäre – nein – in solchen Momenten esse ich dann noch übertrieben viel und das sowieso ohne Hunger und ohne Genuss. Kennst du das auch: Essen aus Gefühlen und ohne Hunger?

Meistens komme ich mit den oben genannten stressigen Situationen ganz gut klar – doch eben nur meistens 😉.

Es gibt Momente oder Tage (oder Wochen, oder Monate) in denen wir vielleicht ein bisschen dünnhäutiger und sensibler sind. Was wir gestern mit einem Lächeln weggesteckt hätten, verletzt uns heute.

Hey – wir sind Menschen!

Wir sind zum Glück keine Roboter und genau darin unterscheiden wir uns ja: Wir haben Gefühle – mal solche, die uns angenehmer sind, mal die anderen.

Es gibt keine «negativen» Gefühle – alle Gefühle gehören dazu und wollen uns etwas aufzeigen. Sei es Wut, Traurigkeit, Neid oder was auch immer. Doch in unserer Gesellschaft möchte man dies nicht sehen. Ob in den sozialen Medien, Filmen oder Serien: Immer wird uns vorgegaukelt, dass wir bitteschön die perfekte Frau, perfekte Mama, perfekte Business- und Hausfrau, die perfekte Schwiegertochter und Freundin sein sollen. Und zu diesem «perfekt» gehört, dass wir immer top gestylt sind, immer nur positiv denken und alles mit einem Lächeln wegstecken.

Sorry, so ein «Mist».

Lass Dich nicht von Frauen blenden, die morgens schon in perfekter Schönheit aus dem Bett steigen (und geschminkt sind 😉), die immer geduldig und verständnisvoll sind (und in den eigenen vier Wänden ihre Kinder anschreien) und von selbstbewussten Frauen, denen scheinbar alles gelingt (Auch ihnen gelingt nicht alles, doch dies wird nicht in den sozialen Medien geteilt, auch logisch 😉).

Kein Wunder also, dass wir unsere sogenannten «negativen Gefühlen» oftmals verdrängen – sogar vor uns selbst. Weil wir den Anspruch haben «Das macht man doch nicht…. «

Ja, da hat der emotionale Hunger oder auch Seelenhunger leichtes Spiel mit uns 😥. Genau dann essen wir aus Gefühlen und ohne Hunger.

Essen aus Gefühlen und ohne Hunger

 

1. Essen aus Gefühlen und ohne Hunger => so machst Du es besser!

Ich lade Dich ein, Deine «negativen» Gefühle wieder mehr zuzulassen und zu spüren

Wann hast Du zum letzten Mal:

  • Einen Hauch von Neid gespürt?
  • Dich richtig geärgert und dies auch gezeigt?
  • Zu Deiner Überforderung gestanden?
  • Tränen geweint?
  • Dich unsicher gefühlt? Vielleicht sogar minderwertig?

Ich bin ehrlich zu Dir: Heute Morgen habe ich seit langem mal wieder ein paar Tränen vergossen. Zuerst versuchte ich noch, mir das Ganze «schön zu reden» und wollte schnell an etwas anderes denken, doch es funktionierte (zum Glück) nicht. Ich habe mich zuerst dagegen gewehrt, doch dann sind die Tränen geflossen und danach fühlte ich mich erleichtert. Der Druck war weg.

Und genau dieser Druck wird erzeugt, wenn Du Deine Gefühle verdrängst oder schönredest. Am Anfang kann das sogar noch funktionieren, doch der Druck wird immer grösser und wie bei einem Dampfkochtopf muss dieser Druck über ein Ventil entweichen.

Dieses Ventil ist oft das Essen.

Wir essen aus emotionalem Hunger oder aus Gefühls-Hunger und nicht, weil unser Körper hungrig ist. 

Essen hilft uns, Spannung und Druck abzubauen und wir fühlen uns entspannter. 

Leider nur für einen kurzen Augenblick. Denn das eigentliche Gefühl (Die Angst oder die Wut) sind ja immer noch da.

Deine Gefühle wollen Beachtung und wahrgenommen und nicht mit Essen betäubt werden.

Wir alle essen ab und zu, damit wir uns besser fühlen und nicht aus Hunger– mach Dir deswegen bitte kein schlechtes Gewissen. Es kommt auf die Dosierung/Menge darauf an, ob es einen Einfluss auf Dein Wohlfühlen und Gewicht hat, oder nicht.

Ich persönlich neige beispielsweise dazu zum Essen zu greifen, wenn ich mich überfordert/einer Sache nicht gewachsen fühle. Doch wie erwähnt – Essen beruhigt nur kurz und das eigentliche Problem, welches ich lösen sollte, ist deswegen nicht gelöst. Viel besser wäre es in einem solchen Moment, wenn ich beispielsweise jemanden um Hilfe bitten oder über meine Ängste sprechen würde.

Welches sind Deine typischen Momente, in denen Du aus Gefühlen und ohne Hunger isst? Wie könnest Du anders damit umgehen?

Ich lade Dich ein, Deinen Gefühlen wieder mehr Beachtung und Raum zu schenken, damit das emotionale Essen und der Heisshunger auf Süsses/Salziges weniger wird:

💖 Erlaube Dir ALLE Gefühle zu fühlen und gestehe sie Dir selbst gegenüber ein. So können sie verschmerzen und heilen.

Wie denkst Du darüber? Interessieren Dich solche Beiträge? Hast Du Themenwünsche? Lasse gerne einen Kommentar da.

💗 Herzensgruss Silvia

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Tappe nicht in diese Abnahme-Fallen

Oh ja, wenn wir Abnehmen möchten, gibt es ein paar Fallen, welche wir verhindern dürfen – es beginnt sogar schon vor der eigentlichen Abnahme. Ja, tappe bitte nicht auch in diese Abnahme-Fallen!

Du hast Dich – vielleicht nach langer Leidenszeit – dazu motiviert, das Thema Abnehmen nochmals anzugehen. Ohne zu Wissen, ob es dieses Mal endlich klappt und entsprechend verunsichert bist Du. Ein ganz normales Gefühl – kenne wir alle 💗.

1. Abnahme-Falle: Verunsicherung

Ich empfehle Dir daher, Deine Abnahme-Pläne in der Anfangsphase für Dich zu behalten oder nur ganz wenige Menschen einzuweihen. Denn sonst ist die Gefahr gross, dass von allen Seiten sogenannte „Gute Tipps“ daher kommen, welche Dich wiederum verunsichern können. Noch schlimmer: Wenn Zweifel vom Umfeld kommen „Schon wieder eine Diät? Wieso sollte es jetzt klappen?“ etc. 

Schaue Deine Abnahme-Pläne wie eine zarte Pflanze an, welche zuerst ein paar Wurzeln schlagen darf und deshalb besonders sorgfältig gehegt und gepflegt werden sollte. 

Tappe nicht in diese Abnahme-Fallen

 

 

2. Abnahme-Falle: Vorurteile

Was mir schon alles prophezeit wurde 🙈:

❌ In unserer Familie ist die Mehrheit übergewichtig – sind halt unsere Gene
❌ Warte nur bis Du 40 Jahre alt bist, dann wirst Du automatisch zunehmen
❌ Wenn Du Dich weiterhin so wenig bewegst, wirst Du rasch zunehmen

Zum Glück habe ich NICHTS davon geglaubt und meine eigenen Erfahrungen gemacht 🙏🏻💗!

Glaube auch DU nicht alles, sondern probiere aus, mache deine eigenen Erfahrungen und glaube an Dich!

✅ Ja, auch wenn viele in meiner Familie übergewichtig sind – ich bin es glücklicherweise nicht
✅ Nein, mit 40 Jahren habe ich NICHT zugenommen und bin mittlerweile 50 Jahre alt geworden und glücklich und zufrieden im Aussen wie im Innen
✅ Ja, trotz Bürojob und teilweise nur 3000 Schritten am Tag kann ich mein Gewicht halten

Welche Szenarien wurden Dir schon prophezeit?

Damit Dir das Abnehmen ein bisschen leichter fällt und Du genau NICHT in solche Abnahme-Fallen tappst, habe ich in meinem kostenlosen Online-Workshop „In 5 achtsamen Schritten zu Deinem Wohlfühlgewicht“ ganz viele wertvolle Tipps gepackt. Sichere Dir jetzt einen der beliebten Plätze – die Anzahl ist limitiert. Hier geht es zur Anmeldeseite: Auf Link klicken 

Wichtig: Der Online-Workshop ist nur bis 3. Mai 2022 verfügbar.

❤️ Herzensgruss Silvia

PS: Möchtest Du bis zum Sommer ein paar Kilos loswerden? Achtsam und nachhaltig? Dann sichere Dir jetzt schnell einen Platz im beliebten Online-Workshop „In 5 achtsamen Schritten zu Deinem Wohlfühlgewicht“: Einladung Webinar Achtsam abnehmen – feel-your-power.ch

Die Anzahl Plätze ist limitiert und der Workshop ist nur bis 3. Mai 22 offen.

Wenn sich Deine Gedanken immer ums Essen drehen

Kennst Du das Gefühl, wenn sich Deine Gedanken immer ums Essen drehen? Für mich war dies jahrelang „normal“. 

Dies wurde mir eben wieder bewusst, denn während ich diese Zeilen schreibe, geniesse ich ein paar Tage Urlaub mit meiner «Patchwork-Family» in einem wunderschönen Hotel in den Bergen. Wellness-Ferien! Was für mich bedeutet: Jeden Tag ein bisschen Bewegung und viiiiiiel Nichtstun und Genuss. 

Ein Highlight nebst dem gestrigen Tiramisu und den hoteleigenen Pralinen war übrigens, dass ich zum ersten Mal E-Bike gefahren bin 😊. Bestimmt für viele von euch nichts Spektakuläres – doch für mich Premiere! Hat richtig Spass gemacht!

Doch Schluss mit meinen Urlaubsgeschichten 😉.

Mir wurde mal wieder bewusst, wie viel entspannter mein Leben geworden ist, seit Essen nicht mehr so ein wichtiges Thema ist.

Als ich früher zu viele Kilos mit mir rumschleppte, bedeutete Essen für mich zu 95% Stress – Essen war ein viel zu dominantes Thema für mich!

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1. Wie sich meine Gedanken immer ums Essen drehten

Meine Gedanken kreisten früher viel zu oft um Themen wie diese:

  • Was kann ich heute essen?
  • Worauf sollte ich besser verzichten?
  • „Ab Morgen reisse ich mich wieder zusammen!“
  • Schlechtes Gewissen nonstop: Wenn ich vermeintlich zu viel gefrühstückt hatte, der kalorienreiche Orangensaft zwischendurch, der Kuchen im Büro
  • Einladungen am Wochenende = Stress: Was mache ich, wenn mir ein Nachtisch angeboten wird? Hilfe, ich kann ja nicht nach meinem Diät-Plan essen => soll ich lieber absagen?
  • Ausflug am Sonntag: Alle essen Eis, nur ich darf nicht….

Ganz ehrlich: Irgendwann hatte ich genug von diesem Thema Essen!

Noch schlimmer: Ich erinnere mich heute noch daran, wie ich mich dazumal an Familienfesten oder im Urlaub gefühlt hatte: Je nach dem, wie es mit dem Essen lief ☹. So weiss ich beispielsweise heute noch, wie unwohl ich mich dazumal am runden Geburtstagsfest meiner Mama gefühlte hatte, weil ich vorher wieder zugenommen hatte.

Ja, richtig traurig, wenn dieses eine Thema soviel Platz im Leben wegnimmt. Meine Stimmung war von der Anzeige auf der Waage abhängig.

Glücklicherweise konnte ich aus diesem Teufelskreislauf aussteigen und mein Wohlfühlgewicht seit vielen Jahren stressfrei halten. Und Essen wieder als das Ansehen was es ist: Notwendigkeit/Energie einerseits und Genuss andererseits.

Kommt Dir irgendetwas davon bekannt vor?

Möchtest Du ebenfalls aus diesem Teufelskreislauf von Diäten/Zunahme/Abnahme/Jojo-Effekt und dem Dauerthema «Essen» aussteigen?

Dann habe ich gute News für Dich: In meinem kostenfreien Online-Workshop erzähle ich Dir Schritt für Schritt, wie ich es geschafft habe, abzunehmen und mein Wohlfühlgewicht langfristig zu halten. Und dies alles ohne Hokuspokus! Ohne Nahrungsergänzungsmittel, ohne Sportprogramme, ohne Shakes, Punkte- oder Kalorien zu zählen. Denn mir war von Anfang an klar: Jede Diät oder jedes Kalorien/Punkte aufschreiben würde mich in die nächste «Abhängigkeit» bringen und ich wollte endlich frei sein!

Lerne meine 5 achtsamen Schritte zum Wohlfühlgewicht jetzt im kostenlosen Workshop kennen und melde Dich noch heute an: Einladung Webinar Achtsam abnehmen – feel-your-power.ch (Auf diesen Link klicken)

Keine Angst: Diese 5 Schritte funktionieren immer – auch für Dich!

Schenke Dir selbst diese Zeit und Aufmerksamkeit, denn jetzt bist Du endlich mal an der Reihe! Freue Dich auf einen kurzweiligen und motivierenden Workshop!

💗 Herzensgruss Silvia

PS: Melde Dich jetzt zum beliebten Online-Workshop an, die Anzahl Plätz ist begrenzt und lasse das Dauerthema „Essen“ endlich hinter Dir: Einladung Webinar Achtsam abnehmen – feel-your-power.ch (Auf diesen Link klicken)

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Wie komme ich schlank durch Ostern

Die Ostertage liegen vor uns – herrlich! So sehr wir diese Tage lieben, sind sie oftmals auch mit der Frage verbunden: «Wie komme ich schlank durch Ostern?» 😉

Hast Du schon Pläne für die Ostertage?

Sehr oft verbringen wir diese Tage im Kreise der Familie und/oder Freunden. Und meistens ist es irgendwie mit Essen verbunden 😊. Sei es ein ausgiebiger Brunch, gemeinsames Mittag- oder Abendessen oder ein gemütliches Treffen bei «Kaffee mit Kuchen».

Besonders «herausfordernd» wird es, wenn kleine Kinder mit dabei sind und der «Schokoladen-Vorrat» gefühlt ins Unendliche steigt 😉. Mein Sohn hat in früheren Jahren jeweils soooo viele Schoggi-Hasen bekommen, dass er diese nicht alle essen konnte und wir sie zu Schokoladen-Kuchen «verarbeiten» mussten.

Und wie sollen wir so bitte den «Oster-Speck» an Hüfte und Bauch vermeiden?

Wie komme ich schlank durch Ostern

Hier ein paar hilfreiche Tipps und Tricks für Dich:


1. Bleibe gelassen

Abnehmen beginnt im Kopf – Zunehmen auch. Je gelassener Du die Sache angehst, desto weniger wirst Du aus Emotionen zum Essen greifen. Halte Dir immer wieder vor Augen: An Ostern ist noch nie jemand dick geworden 😉. Es darf auch mal ein bisschen mehr Essen sein – wichtig ist, dass Dein Essen mit Genuss verbunden ist.

 

2. Plane 

Stelle Dir gedanklich schon im Vorfeld das Familienessen oder Treffen mit Freunden vor und schmiede Pläne:

Ich…

  • … halte mich bei Alkohol zurück => nur 1 Glas zum Anstossen und dann Wasser
  • … lasse das Dessert weg und gönne mir lieber zwei Gänge des leckeren Bratens
  • … nehme nur 1 Stück meiner Lieblingstorte und nicht wie sonst immer zwei Stücke
  • … esse bewusst und langsam und lege das Besteck zwischen den Bissen immer wieder ab
  • … trinke anstatt Süssgetränke lieber Wasser und sorge dafür, dass mein Glas immer gefüllt ist

 

3. Sorge für «Tapeten-Wechsel»

Es ist schwieriger, den vielen Verlockungen zu widerstehen, wenn sie uns immer vor Augen geführt werden 😉. Daher achte darauf, dass Dein Blick nicht ausgerechnet auf das verlockende Kuchen-Buffet gerichtet ist. Oder sorge dafür, dass zum Beispiel alle gemeinsam einen Spaziergang machen und so räumlicher Abstand zum Essen geschaffen wird (und zugleich ein paar Schritte gemacht werden). Auch ein guter Tipp: Anstatt nochmals zum Nachschlag zu greifen, bietest Du Deine Hilfe in der Küche an und bekommst so auch Abstand zu Deinem Teller.

 

4. Kein Selbstmitleid

Tönt im ersten Moment vielleicht ein bisschen hart 😉 – aber: Es ist DEIN ABNEHMWUNSCH und nicht der Deiner Schwester oder Schwiegermutter 😉. Will heissen: Nein, sie müssen keine Rücksicht auf Dein Essverhalten nehmen, wenn sie es tun, dann umso schöner.

Halte Dir gedanklich vor dem Treffen nochmals Deine Ziele und Träume vor Augen, welche Du mit Deiner Abnahme und Deinem Wohlfühlgewicht in Verbindung bringst. Verbinde Dich mit diesen motivierenden Gefühlen und Deinem «Warum». Niemand kann Dich davon abhalten Deine Ziele zu erreichen, nur Du Dich selbst.

Und wenn Dir das zweite Stück Sahnetorte angeboten wird, so denkst Du nicht an den Verzicht, sondern an Dein Ziel.

 

5. Sorge gut für Dich selbst

Du darfst NEIN sagen!

Nein zum Nachschlag, nein zur dritten Essens-Einladung an Ostern, nein zu Alkohol und nein zur reichhaltigen Sauce. Achte darauf, dass Du an den Ostertagen auch genügend Zeit für Dich und die Dinge hast, welche Dich stärken: Beispielsweise Zeit um ein gutes Buch zu lesen, mit Deinen Katzen zu spielen, etwas zu werkeln etc.

Du brauchst Dich auch nicht zu rechtfertigen oder zu erklären – ein freundliches «Nein danke» ist eine vollständige Antwort 😉

 

6. Plane Bewegung ein

Schlage vor, einen Familienspaziergang zu unternehmen und zack sind schon wieder ein paar Schritte geschafft 😉. Falls dies nicht möglich ist, da jemand aus der Familie vielleicht verletzt oder gebrechlich ist: Wie wäre es, mit dem Fahrrad zum Treffen zu radeln? Oder mit dem Zug/Bus hinzufahren und eine Strecke zu Fuss einzubauen? Wenn nicht, so planst Du ein bisschen mehr Bewegung in den «freien» Zeiten ein; wie wäre es mal wieder mit Schwimmen oder einer kleinen Wanderung?

Du siehst: Mit ein bisschen Planung und Gelassenheit ist es durchaus möglich, schlank durch Ostern zu kommen und den Osterspeck nur gemeinsam mit den Spiegeleiern zu geniessen 😉.

Ich wünsche Dir von Herzen schöne und entspannte Ostertage!

💗 Herzensgruss Silvia

PS: Welcher Tipp gefällt Dir? Lasse gerne einen Kommentar hier

 

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Was ist ein Ess-Anfall

Erinnerst Du Dich noch an meinen letzten Blog-Beitrag? Ich habe beschrieben, wie ich einen 120 Gramm-Schoko-Hasen auf dem Nachhauseweg verschlungen hatte. Mit der Kernbotschaft: «Auch schlanke Frauen haben ab und zu einen «Ess-Anfall», sind unbeherrscht oder essen den ganzen Schoggi-Hasen, die ganze Tüte Chips oder die ganze Packung Cashewnüsse auf»

Daraufhin habe ich ein interessantes Feedback erhalten, im Sinne von: «Das ist doch gar nichts! Nur so ein Schoko-Hase! Weit entfernt von einem Ess-Anfall oder Unbeherrschtheit 😣». 

Hmmmm….  Diese Rückmeldung hat mich zum Nachdenken gebracht.

Okay, einerseits wurde etwas in meinen Text hineininterpretiert, was ich so nicht explizit geschrieben hatte, aber das war zweitrangig für mich.

Interessanter war die Frage: Wieso müssen wir genau definieren, was ein Ess-Anfall ist? Wo fängt es an? Wo hört es auf? Dasselbe gilt auch für das Gefühl, übergewichtig zu sein: Ausser vom Arzt genau diagnostiziert: Wo fängt Übergewicht an? Wo hört es auf? Was ist schlimm, was nicht?

Genau solche Fragen bringen uns überhaupt nicht weiter. Im Gegenteil. Schluss mit dem Bewerten und Beurteilen und/oder Verurteilen. Es gibt kein einheitliches Raster!

 

Was ist ein Ess-Anfall

 

1. Eine persönliche Entscheidung

Die Definition eines Ess-Anfalls (oder Übergewicht, Erfolg etc.) liegt ausschliesslich bei der betroffenen Person selbst.

Denn ich kenne Menschen, die:

  • Regelmässig richtige «Ess-Gelage» haben, dies aber niemals als «Fress-Attacke» bezeichnen würden
  • Andere, für die ist es ein „Ess-Anfall“, wenn sie mehr als die geplanten täglichen Kalorien gegessen haben
  • Bezeichnen es als einen «Ess-Anfall», wenn sie mehr als die geplanten täglichen Kalorien gegessen haben
  • Und solche, die von einer „Fress-Attacke“ sprechen, wenn sie «verbotene Dinge» wie Süssigkeiten, Zucker etc. zu sich nehmen

Die Bandbreite ist also riesig 😊.

2. Was ich unter einem „Ess-Anfall“ verstehe

Als «Ess-Anfall» bezeichne ich, wenn 

😒 … es die betroffene Person stört, was oder wieviel sie gegessen hat 

😒 … sie sich danach traurig und/oder verunsichert fühlt

😒 … sie das Gefühl hat, die Kontrolle verloren zu haben und sie sich als Versagerin fühlt.

Für mich hat ein «Ess-Anfall» also überhaupt nichts mit der Anzahl Gramm/Kalorien, dem Lebensmittel selbst oder irgendwelchen Verboten zu tun – sondern mit den Gefühlen, welche wir damit verbinden!

Wir können nie wissen, wie sich unser Gegenüber fühlt und was die Person alles schon durchmachen musste – auch in Bezug auf Essen und Diäten. Deshalb kann nur die Betroffene selbst entscheiden, ob sie es als «Ess-Anfall» bezeichnen würde oder nicht.

 

3. Meine heutige Inspirations-Botschaft für Dich

Kommen wir zum Fazit des heutigen Beitrags:

💗 Lass Dich nicht von anderen Meinungen beirren – niemand kennt Dich so gut, wie Du Dich selbst kennst

💗 Du entscheidest, was sich für Dich richtig oder falsch anfühlt

💗 Du beurteilst, ob Du einen Ess-Anfall hattest oder ob Du Dein Gewicht als Übergewicht bezeichnen möchtest.

Willst Du noch tiefer ins Thema eintauchen? Dann lade ich Dich ein,  folgende Fragen zu beantworten?

  • Was bedeutet für mich ein «Ess-Anfall»? 
  • Welche Gefühle spüre ich danach? 
  • Habe ich regelmässig solche «Ess-Anfälle»? 
  • Kenne ich vielleicht sogar Auslöser, welche dazu führen? 
  • Gibt es bestimmte Lebens- oder Genussmittel, nach deren Verzehr ich mich unwohl / unglücklich fühle? 

 

Ja, ich bin dankbar für diese kritische Rückmeldung, denn sie hat mich dazu angeregt, intensiver über dieses Thema nachzudenken.

Ich lade Dich ein, bei einer nächsten kritischen Meinung, welche Du bekommst, nicht sofort in die „Abwehr- und Verteidigungshaltung“ zu kommen, sondern in Ruhe mal darüber nachzudenken und die Chance darin zu erkennen. Auch wenn Du wieder zum selben Ergebnis oder zur selben Meinung kommst, so hat es sich gelohnt, sich seiner Werte und Überzeugungen noch einmal bewusster zu werden.

 

Wie denkst Du darüber? Interessieren Dich solche Beiträge? Hast Du Themenwünsche? Lasse gerne einen Kommentar da.

💗 Herzensgruss Silvia

 

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Ohjeee, gestern durfte ich mal wieder am eigenen Leib erfahren, dass ich keine Beherrschung bei Schokolade habe🙈.

Aber der Reihe nach: Gestern nach der Arbeit entschieden sich mein Arbeitskollege und ich spontan zu einem Apéro, weil wir zeitlich zu knapp waren, um unsere Züge noch rechtzeitig zu erwischen. Dazu kommt, dass ich mir zum 40. Geburtstag dazumal gesagt habe: «Silvia, nun ist Schluss mit der Hektik – wird es knapp, so nehme ich einen Zug/Tram/Bus später – ich möchte nicht mehr rennen müssen»😉

Wie gesagt: Wir genossen einen Apéro an der warmen Frühlingssonne und die spannenden Gespräche. Danach machte ich mich auf den Heimweg und musste noch kurz ein paar Kleinigkeiten einkaufen, bevor ich in den Bus umstieg. Und zu diesem Zeitpunkt war die Frage: „Weshalb kann ich mich bei Schokolade nicht beherrschen“ noch weit weg!

1. Plötzlich passierte es

Ich hatte plötzlich soooooo eine riesige Lust auf einen Schokoladen-Osterhasen!

Leider gab es weder ein weisses noch ein kleines Exemplar – so «musste» ich den brauen Schoggi-Hasen mit 120 Gramm nehmen 🤷‍♀️.

  • Am Anfang lief es noch ganz okay: «Ich esse nur mal die Ohren, dann verschwindet der Hase in meiner Handtasche»
  • Im Bus durfte ich nicht essen wegen der Maskenpflicht (Ah, hat ja auch was Gutes, diese Maskenpflicht 😜)
  • Doch auf dem Nachhauseweg wanderte meine Hand wie ferngesteuert immer wieder in die Handtasche zum besagten Schoggi-Hasen und Du kannst dir den Rest ausdenken: Zuhause angekommen, hatte ich den ganzen Schokoladen-Hasen (120 Gramm!!!!) gegessen.
  • Und da war sie wieder diese innere Stimme „Weshalb kann ich mich bei Schokolade nicht beherrschen?“

2. Weshalb habe ich keine Beherrschung bei Schokolade?

Ein bisschen später habe ich mir Gedanken dazu gemacht, wie es so weit kommen konnte:

  • Da ich grundsätzlich wenig Alkohol trinke, löst bei mir der Konsum von Alkohol jedes Mal «Gelüste» jeglicher Art aus, entweder nach etwas Salzigem (Chips, Erdnüsse und Co) oder eben nach Schokolade
  • Nicht nur nach dem Konsum von Alkohol besteht die Gefahr, dass ich mich nicht beherrschen kann, sondern auch, wenn ich müde und gestresst bin.

Und das war es auch schon mit meinen Gedanken

Klar habe ich mir auch kurz überlegt: «Wow, 120 Gramm Schoggi-Osterhase» => das ist mehr als eine Tafel Schokolade.

Schon passiert – egal. Punkt.

3. Glaube nicht, dass schlanke Menschen…

Ich glaube, hier herrscht noch viel «Aufklärungsarbeit»:

Auch schlanke Frauen haben ab und zu einen «Ess-Anfall» oder sind unbeherrscht und essen den ganzen Schoggi-Hasen, die gesamte Tüte Chips oder die ganze Packung Cashewnüsse auf»

Und ja, da spreche ich durchaus auch von mir 😉

Du fragst Dich nun vielleicht: „Wie schaffen es diese Menschen, trotzdem ihr Wohlfühlgewicht zu halten?“

Weil sie anders mit solchen «Ess-Attacken» umgehen.

  • Ich quäle mich nicht stunden- oder gar tagelang mit Selbstvorwürfen! Passiert ist passiert und wenn ich nun nonstop ein schlechtes Gewissen und Schuldgefühle habe, macht es die Sache nicht besser (oder die Schokolade ungegessen) sondern alles noch schlimmer.
  • Ich weiss und vertraue darauf, dass ich wegen einem Schoggi-Hase nicht dick werde! Ehrlich, wegen einem «Fress-Anfall» wird niemand dick – also abhaken. Dick werde ich dann, wenn ich mir Selbstvorwürfe mache, mich als Versagerin sehe und dann zum «Trost» wieder und wieder zur Schokolade, den Chips oder was auch immer greife. Die Menge macht es aus!
  • Ich weiss, dass ich jederzeit wieder in meine guten Routinen zurückkehren kann! Ja, nach dem Verzehr des Schoggi-Hasen (Genuss wäre das falsche Wort) habe ich zum Abendbrot wie geplant einen Salat, Käse und Brot gegessen und nicht aus schlechtem Gewissen diese Mahlzeit weggelassen. Es ist wichtig, dass ich rasch wieder in meine guten Gewohnheiten zurückfinde.

Du siehst: Niemand kann sich immer und überall beherrschen! Ich persönlich kenne niemanden in meinem Umfeld, der/die dies kann – und mein Umfeld besteht mehrheitlich aus Menschen mit Wohlfühlgewicht.

Also stresse Dich nicht!

Tue es den schlanken Menschen gleich und bestrafe Dich nicht mit Selbstvorwürfen und dem Weglassen von Mahlzeiten – je weniger Drama, desto schneller findest Du wieder in Deine guten Gewohnheiten zurück.

Wie denkst Du darüber? Welche Erfahrungen hast Du mit diesem Thema gemacht? Lasse gerne einen Kommentar da.

💗 Herzensgruss Silvia

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