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Überblick

Heißhunger verstehen und vermeiden

Leidest du auch ab und zu an einer Heißhunger-Attacke?

Falls nein, kannst du hier aufhören zu lesen und stolz auf dich sein 😊.

Falls ja: Keine Angst, du bist damit nicht alleine – die meisten Frauen leiden unter gelegentlichen Heißhunger-Attacken – auch ich. In diesem Artikel geht es darum, dass du deinen Heißhunger besser verstehen und somit auch minimieren oder sogar vermeiden kannst.

Bei mir diese Woche: Wir hatten eine Tagung und abends ging es kurz ins Hotel um das Gepäck zu deponieren und dann zum Apéro vor dem Abendessen. So weit, so gut. Da ich den ganzen Tag gesessen bin, habe ich den Weg zum Hotel zu Fuss gemacht – immerhin ein paar Schritte absolviert.

Beim Apéro passierte es: Ein Glas Alkohol und vor mir die Schale mit den gesalzenen Erdnüssen! Oh nein – gesalzenen Erdnüssen kann ich so gut wie nicht widerstehen ☹… Da es bei mir keine Verbote gibt, habe ich ein paar Salznüsse genossen und dann konnte ich nicht mehr stoppen!!!!  Obwohl in meinem Kopf alle Alarmglocken schrillten: Meine Hand ging wie ferngesteuert zu diesen Erdnüssen – immer und immer wieder…

 

Was ist Heißhunger überhaupt?

Unter Heißhunger verstehe ich starke Gelüste und einen unglaublichen Drang, sofort etwas davon essen zu müssen. Mal ist der Heißhunger neutral, meistens allerdings habe ich Heißhunger auf etwas Spezifisches; beispielsweise auf Süßes oder Salziges.

Frage an dich: Worauf hast du in den meisten Fällen Heißhunger? Gibt es bestimmte Lebensmittel, welche dich in solchen Momenten am stärksten anlocken?

Heißhunger baut sich meistens über kurze Zeit auf und endet in einem unbändigen Verlangen, welches SOFORT erfüllt werden muss, wobei sich «richtiger» Hunger – also körperlicher Hunger – langsam und kontrolliert aufbaut.

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Weshalb bekomme ich Heißhunger?

Heißhunger kann verschiedene Ursachen haben; körperliche Erkrankungen, schlechte Essgewohnheiten oder psychische Gründe. Wenn deinem Körper wichtige Nährstoffe fehlen, so kann die Heißhunger-Attacke ein «Warnruf» sein, welcher dich auf den Mangel aufmerksam machen will.

Ich selbst habe mich nach dieser «Erdnuss-Attacke» natürlich auch gefragt: «Weshalb konnte ich nicht Stopp sagen und aufhören wie alle anderen?»

Die Antwort war klar: Wir hatten zum Mittagessen nur einen kleinen Steh-Lunch mit kalten Speisen und dies hat mich nicht sattgemacht – weder körperlich noch emotional.

Aufgrund der Energiekrise waren unsere Sitzungszimmer nur minimal geheizt und trotz angepasster Bekleidung fröstelte ich immer wieder. Als es zum Mittagessen nichts Warmes gab, hat mich dies zusätzlich gestresst.

So ging ich also müde, erschöpft und hungrig zu diesem Apéro und jetzt ist auch klar, weshalb ich zu den Erdnüssen griff: Aus echtem Hunger und Erschöpfung.

 

Wie kann ich Heißhunger vermeiden?

Wie bei allen Themen, bei denen wir eine Veränderung wünschen, gilt auch hier: 

  1. Wahrnehmen: Mir bewusst machen und eingestehen, dass ich eine Heißhunger-Attacke habe
  2. Beobachten: Was habe ich gegessen? Worauf hatte ich unbändige Lust?
  3. Analysieren: Weshalb könnte es zu dieser Heißhunger-Attacke gekommen sein?
  4. Optimieren: Die Gründe, welche zu der Heißhunger-Attacke geführt haben könnten, verändern.

 

Wie entsteht Heißhunger?

Heißhunger kann verschiedene Gründe haben. Gehen wir auf die meistverbreiteten hier kurz ein.

  • Keine regelmäßigen Mahlzeiten; viele Snacks
  • Sich bei den Mahlzeiten nicht satt essen
  • Zu lange Pausen zwischen den Mahlzeiten
  • Stress
  • Unterdrückte Gefühle wie Wut, Traurigkeit, Langeweile
  • Zu wenig Schlaf
  • Etc.

Sofern kein gesundheitliches Problem hinter unseren Heißhunger-Anfällen besteht, lassen sich diese beispielsweise durch folgende Vorgehensweise minimieren oder gänzlich verhindern:

  • Keine regelmäßigen Mahlzeiten; viele Snacks: 3 Hauptmahlzeiten pro Tag; evtl. zusätzlich 2 Snacks
  • Sich bei den Mahlzeiten nicht satt essen: Iss genügend und iss dich satt und vergleiche dich nicht mit anderen
  • Zu lange Pausen zwischen den Mahlzeiten: Lasse keine Mahlzeiten aus, integriere evtl. gesunde Snacks
  • Stress: Entspannungsübungen
  • Unterdrückte Gefühle wie Wut, Traurigkeit, Langeweile: Gefühle zulassen und evtl. aufschreiben
  • Zu wenig Schlaf: Allfällige Ursachen herausfinden und Anpassungen vornehmen; evtl. kurzer «Power-Nap» (Kurzschlaf; rund 20 Minuten) in den Tag einbauen

Um bei meinem Beispiel zu bleiben: Bei einer nächsten Tagung werde ich mir – nebst warmem Tee, welchen ich immer dabeihabe – auch gesunde Snacks einpacken (Bananen, Reiswaffeln etc.) und wenn es die Situation zulässt, auf das kalte Buffet verzichten und irgendwo eine warme Suppe essen gehen.

 

Hast du noch weitere Tipps und Tricks um Heißhunger-Attacken zu minimieren? Schreibe gerne einen Kommentar – ich freue mich!

 

💗 Herzensgruss Silvia

 

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Als junge Frau litt ich jahrelang unter meinen Gewichtsschwankungen und meinem Übergewicht. Ich habe sehr viele verschiedene Diäten und Methoden ausprobiert und kann heute dankbar sagen: Seit 25 Jahren geniesse ich stressfrei mein Wohlfühlgewicht!

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