Wie hilft achtsames Essen beim Abnehmen

Überblick

Heute ist es wieder passiert: Mit meinem Sohn habe ich in der Stadt genussvoll einen Burger gegessen und danach mussten wir noch ein paar Kleinigkeiten einkaufen. Ich weiss nicht, ob du das auch kennst: Jedenfalls hatte ich einen unangenehmen Zwiebel-Geschmack und wollte diesen mit einem anderen Geschmack übertünchen 🙊 und so kaufte ich mir einen grossen Schokoladen-Riegel.

Mein Sohn und ich spazierten zurück zum Auto und ich bemerkte plötzliche: Upps – der Zwiebelgeschmack ist immer noch da – der Schoko-Riegel aber nicht mehr 😊… Will heissen, ich habe diesen irgendwie unbemerkt beim Gehen heruntergeschlungen…

Schade! Schade um den verpassten Genuss! Schade um die vielen Kalorien!

 

Was bedeutet es, achtsam zu essen?

Achtsamkeit wurde in den letzten Jahren immer mehr zum Modebegriff, es ist allerdings keine neuzeitliche Erfindung, sondern Teil der buddhistischen Lehre. Einfach zusammengefasst bedeutet Achtsamkeit:

  • Bewusst im hier und jetzt diesen Moment zu erleben (und mit den Gedanken nicht an der Einkaufsliste herum zu studieren 😉)
  • Diesen Moment wahrzunehmen ohne ihn zu kommentieren, zu bewerten oder zu verurteilen

Achtsamkeit lässt sich selbstverständlich auch auf alle anderen Lebensbereiche anwenden.

Soweit, so gut.

Eine einfache Methode – auf den ersten Blick 😉.

 

Wie funktioniert achtsames Essen?

Achtsam zu Essen heisst, dass du dich

voll und ganz auf das Essen konzentrierst

ohne jegliche Ablenkung. Also weg mit dem Handy, iss dein Sandwich im Büro nicht vor dem PC oder den Schokoladen-Riegel nicht im Gehen 😉.

Gehört auch dazu: Achte auf eine schöne und angenehme Ess-Umgebung. So ist es beispielsweise für mich wichtig, dass wir immer Tischsets und Servietten benützen und in der dunkleren Zeit eine Kerze auf dem Tisch leuchtet. Denn wir wissen: Das Auge isst mit.

Achtsam Essen bedeutet auch: Nimm dir genügend Zeit für das Essen und nimm die verschiedenen Konsistenzen und Eigenschaften deines Essens bewusst wahr (Ist das Gemüse knackig? Die Suppe warm und cremig? Schmeckt der Salat leicht bitter? Etc.).

Mein Sohn und ich machen uns manchmal mit einem «Blind-Test» einen Spass daraus: Jemand von uns schliesst die Augen und der andere gibt ihm etwas zu Essen und dieser muss mit geschlossenen Augen herausfinden, was er isst 😊. Teilweise ist es erschreckend, wie undefinierbar beispielsweise ein Erdbeer-Joghurt schmecken kann. Probiere es gerne aus und lerne so auf spielerische Art, das Essen bewusster zu schmecken.

Iss langsam und kaue gründlich und überprüfe immer wieder, ob du dich bereits satt oder noch hungrig fühlst.

 

 

 

Wie hilft achtsames Essen beim Abnehmen

 

Wie hilft achtsames Essen beim Abnehmen?

Achtsam zu Essen unterstützt dich beim Abnehmen in vielerlei Hinsicht.

Beispielsweise: Du…

  • Nimmst weniger Kalorien zu dir, weil du langsamer und bewusster isst und so rechtzeitig mit dem Essen aufhörst, bevor du dich überessen hast
  • Dein Essen mehr geniessen kannst und so zufriedener bist
  • Nicht «automatisch» zum Nachschlag greifst, obwohl du eigentlich satt bist

 

Eine hilfreiche Übung um achtsames Essen zu erlernen

Oh ja, wir sind uns oft nicht bewusst, wie viele Kalorien wir «nebenbei» an einem Tag zu uns nehmen und um diese Achtsamkeit zu schärfen, hilft dir folgende Übung:

«Iss nur im Sitzen!»

Genau. So einfach ist es. In der Theorie 😊.

Beobachte dich selbst, wie oft du im Stehen oder Gehen isst 🙈:

  • Beim Frühstück vorbereiten schon mal ein kleines Stück Brot in der Küche
  • Das Brötchen auf dem Weg zur Arbeit
  • Die Schokolade im Büro beim Vorbeigehen am Empfang
  • Der Hot-Dog auf dem Nachhauseweg
  • Der Käse oder die Salami aus dem Kühlschrank
  • Und vieles mehr

Ganz ehrlich: Auch ich erschrecke mich immer wieder, wenn ich bewusst hinschaue, wie oft ich im Stehen oder Gehen esse 😏.

«Erkenntnis ist der beste Weg zur Besserung».

Ich lade dich ein, dich bewusst 2-3 Tage für JEDEN Bissen hinzusetzen 😊 und dich auf dieses kleine, aber sehr wirkungsvolle Achtsamkeits-Experiment einzulassen.

 

Apropos Achtsamkeit: Hast du auch die Nase voll davon, GEGEN deinen Körper zu kämpfen? Dich GEGEN das Essen zu wehren? Möchtest du endlich Frieden mit dir und deinem Körper finden? Falls ja, so lade ich dich herzlich zum kostenfreien Online-Workshop «In 5 achtsamen Schritten zu deinem Wohlfühlgewicht» ein! In diesem Workshop lernst du exakt die 5 Schritte kennen, welche mir persönlich geholfen haben, endlich meine überflüssigen Kilos loszuwerden und heute – trotz 50 Jahren 😉 – das Gewicht immer noch halten zu können.

 

Alle Daten und weitere Infos findest du hier:Auf diesen Link klicken Achtung: Der Workshop findet nur bis Montagabend, 26. September 22 statt und aufgrund der Technik sind die Plätze limitiert – melde dich bei Interesse also rasch an.

 

Ich wünsche dir von Herzen ein achtsames Wochenende und freue mich von dir zu lesen, wie es mit dem Experiment «Essen nur im Sitzen» geklappt hat 😊.

 

💗 Herzensgruss Silvia

 

PS: Fühlst du dich von solchen Fragen und Übungen angesprochen? Wenn ja, so wird dir der kostenlosen Workshop „In 5 achtsamen Schritten zu Deinem Wohlfühlgewicht“ gefallen 💗. Sichere dir jetzt rasch deinen Platz: Auf diesen Link klicken

Schluss mit Diät-Stress

Ein herzliches Grüezi

Ich bin Silvia und ich freue mich, dass Du den Weg auf diese Seite gefunden hast.

Jeder noch so kleine Schritt zählt und Du hast es verdient, Dich wohl in Deinem Körper zu fühlen. Aber vergiss bitte diese schnellen Diäten, bei denen man spätestens nach einem Jahr alle verlorenen Kilos wieder auf den Hüften hat und oftmals noch einige Pfunde dazu.

Als junge Frau litt ich jahrelang unter meinen Gewichtsschwankungen und meinem Übergewicht. Ich habe sehr viele verschiedene Diäten und Methoden ausprobiert und kann heute dankbar sagen: Seit 25 Jahren geniesse ich stressfrei mein Wohlfühlgewicht!

Ich habe zahlreiche Aus- und Weiterbildungen absolviert. Unter anderem als Coach in der systemisch orientierten Beratung an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften und als Didaktik-Spezialistin. Gleichzeitig bin ich seit vielen Jahren aktiv als Coach tätig. Genau so wichtig wie die Weiterbildungen sind allerdings auch meine persönlichen Erfahrungen, denn ich weiss, wie sich dieser Diät-Leidensweg anfühlen kann.

Privat bin ich eine glückliche, alleinerziehende Mama eines wunderbaren Sohnes und ich liebe die Geselligkeit und das Tanzen mit meinen Freundinnen. Gleichzeitig schöpfe ich Kraft aus der Natur und mit Yoga.

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Abnehmen: Sechs Tipps für deine Motivation

Überblick

«Warum habe ich keine Motivation beim Abnehmen?» ist für viele eine brennende Frage, daher unser heutiges Thema: „Fehlende Motivation beim Abnehmen: 6 einfache und wirkungsvolle Tipps!“

Kommen wir direkt zur Sache 😊.

 

Wie Fehlende Motivation beim Abnehmen: #Tipp 1: Verständnis aufbringen

Nimm Druck raus! Tönt im ersten Augenblick vielleicht kontraproduktiv, ist es aber nicht. Druck hat noch nie bessere Ergebnisse erzeugt – im Gegenteil! Wer Kinder hat, weiß wovon ich schreibe 😉.

Abnehmen bedeutet, dass du viele Dinge in deinem Leben veränderst und neu machst. Und ja, dies ist anstrengend und mühsam. Erschwerend dazu kommt, dass unser Gehirn Veränderungen überhaupt nicht mag und lieber im «Trott» weitermacht wie bisher – ist energieschonender und weniger gefährlich.

  • Anerkenne dich dafür, dass du dich zum Abnehmen entschieden hast
  • Sei dir bewusst, dass Veränderungen immer mit Anstrengung verbunden sind
  • Niemand ist immer motiviert – NIEMAND! Akzeptiere dich genauso an «schlechten» Tagen – die kennen wir alle!
  • Bleibe realistisch: Realismus bringt Resultate und nicht hochtrabende «Glitzer-Tara-Ziele»

 

Fehlende Motivation beim Abnehmen: #Tipp 2: Motivation kommt mit dem Tun

Juhuiiiiii – dies ist ein wichtiger Moment für mich – denn du liest hiermit meinen 50. «Motivation-/Inspirations-Beitrag zum Abnehmen».  Ich bin wirklich stolz, denn es steckt eine Menge Arbeit in solchen Beiträgen und ich habe mir vor rund einem Jahr zum Ziel gesetzt, dir jede Woche einen solchen Beitrag bereitzustellen – und es hat tatsächlich geklappt mit meiner Motivation 😉.

War ich immer zu 100% motiviert – ein klares Nein!

Ich schreibe zwar sehr gerne, mich allerdings stundenlang bei schönstem Wetter an den PC zu setzen, hat mich nicht immer motiviert – in dieser Zeit hätte ich was anderes tun können 😉. Weshalb habe ich es trotzdem durchgezogen und geschafft? Genau wegen diesen 6 einfachen und wirkungsvollen Tipps hier, welche ich selbst beherzige.

Wichtig: Warte nicht darauf, dass die Motivation dich wachküsst 😊. Wenn du mit einem Vorhaben (Sport, Menü-Plan schreiben, Vorkochen etc.) wartest, bist du motiviert bist  – dann wird vielleicht nie etwas daraus.

Motivation kommt MIT dem Tun! Also: Recherchiere jetzt nach 2-3 Gerichten und erstelle den Menü-Plan für nächste Woche und du wirst sehen, dass du mit jedem Schritt noch ein bisschen motivierter wirst.

 

Fehlende Motivation beim Abnehmen: #Tipp 3: Struktur und Planung hilft

Um bei meinem Beispiel zu bleiben: Hätte ich meine «Motivation-/Inspirations-Beitrag zum Abnehmen» nur dann geschrieben, wenn ich Zeit gehabt hätte – gebe es wohl keine 50. Beiträge, sondern nur 15. Denn: «Zeit hat man nicht, Zeit nimmt man sich für die Dinge, welche einem wichtig sind!»

Auch wenn du etwas gerne tust: Es braucht Zeit! Und genau diese Zeit gilt es zu planen! So ist beispielsweise mein gesamter Freitag immer für die Erstellung der Beiträge reserviert. Mir hilft diese Struktur und Planung, denn sie gibt mir Sicherheit. Auch «Ausnahmen» wie Urlaube etc. plane ich bewusst ein.

Struktur und Planung hilft auch beim Abnehmen: Nimm nun gerne Stift und Zettel und überlege dir:

  • Für welche Vorhaben dir oft die Zeit fehlt: Sport? Entspannungsübungen? Menü-Planung und Einkauf? Soziale Kontakte zu pflegen?
  • Priorisiere für dich: Was davon ist mir am wichtigsten? Was unterstützt mich wirklich beim Abnehmen? (Es muss nicht der Sport sein, das wissen wir 😉)
  • Plane dir Zeit für diese eine wichtige Sache nun für die nächsten 4 Wochen konkret in deiner Agenda ein
Abnehmen: Sechs Tipps für deine Motivation

 

Fehlende Motivation beim Abnehmen: #Tipp 4: Belohnungssystem aktivieren

Wieso sich das Leben und die Abnahme unnötig schwermachen, wenn es ja bewährte Methoden wie das «Belohnungssystem aktiveren» gibt 😊? Es funktioniert! Sowohl im Training mit Hunden wie auch bei uns Menschen; mit einem «Leckerli» in Aussicht, steigt unsere Motivation sprunghaft an.

Klar, beim Abnehmen würde ich nun nicht unbedingt auf das «Leckerli» Schokolade setzen – doch sogar dies kann funktionieren, wie wir wissen.

Frage dich: Wie könnte ich mich selbst belohnen? Was tut mir gut? Was weckt meine Freude und Lust?

  • Wöchentlicher Blumenstrauss?
  • Ein Buch/eine Zeitschrift in Ruhe lesen?
  • Dich mit einer Freundin treffen?
  • Einen Schal stricken? Ein Bild malen?
  • Etwas Neues entdecken?

Wer meine Beiträge schon länger liest, weiss: Mein Belohnungssystem ist tatsächlich der Blumenstrauss 🌺.

Setze dir nun eine Belohnung fest für das Erreichen des obengenannten Zieles (Punkt 3: Was unterstützt mich bei der Abnahme am meisten und dies plane ich nun für 4 Wochen fix in meiner Agenda ein).

 

Fehlende Motivation beim Abnehmen: #Tipp 5: Verbinde dich mit deinem „warum“

Dazu folgende Geschichte: Vor ein paar Jahren ging ich regelmässig Joggen und zur «Motivationssteigerung😉» habe ich mich jeweils zu einem 10km-Lauf  im Herbst angemeldet.

Irgendwann musste ich mich immer mehr zum Training «aufraffen» und ich fragte mich des Öfteren «Weshalb tue ich mir dies überhaupt an?“

Vielleicht hast du dich auch schon gefragt: „Warum tue ich mir das überhaupt an mit dem Abnehmen?“ Daher Tipp #5: Verbinde dich immer wieder mit deinem „WARUM“:

  • Warum möchte ich abnehmen?
  • Was erhoffe ich mir davon?
  • Welche Gefühle möchte ich erleben?
  • Was bringt es mir abzunehmen?
  • Welchen Einfluss hat meine Abnahme auf mein Leben allgemein? Meine Familie? Partnerschaft etc.

Falls du es nicht schon längst getan hast: Notiere dir dein «warum» unbedingt schriftlich – dies macht einen riesengrossen Unterschied, als es «nur» zu denken.

 

Fehlende Motivation beim Abnehmen: #Tipp 6: Raus aus der negativen Schlaufe

Die Frage «Warum bin ich so unmotiviert beim Abnehmen» kommt selten dann, wenn wir uns überglücklich fühlen 😉.

Leider schlagen unsere Zweifel und Ängste genau dann zu, wenn wir sowieso schon geschwächt sind. Und wie dies nicht schon ausreichen würde – nein – unglücklicherweise kommen uns in solchen Momenten genau die Situationen in den Sinn, welche schwierig waren und bei denen wir vielleicht versagt haben ☹.

Auch hier gilt: Wird dir dessen bewusst! Wird dir bewusst, dass wir alle dazu tendieren, in schwierigen Zeiten eher das Negative zu sehen. Dieses Bewusstsein nimmt schon mal eine Menge Druck raus.

Was kann dich dabei unterstützen, leichter aus der negativen Schlaufe auszusteigen?

  • Den Frust und Ärger so anzunehmen, wie er ist. Vielleicht hilft es auch, Druck abzubauen, indem du ein paar Tränen zulässt.
  • Verbinde dich mit deinem «warum» und werde dir bewusst, weshalb du dich überhaupt auf die «Abnehm-Reise» gemacht hast
  • Notiere, was du in den letzten Wochen und Tagen alles positiv gemeistert und geschafft hast! Nicht nur beim Thema abnehmen.
  • Frage dich auf einer Skala von 1 (fühle mich am Boden zerstört) bis 10 (Mir geht es blendend) wo du gerade jetzt stehst. Beispielsweise eine 3. Nun die Anschlussfrage: Was würde mir helfen, mich um nur 1 Punkt – auf die 4 – zu verbessern? Dies könnte nun beispielsweise eine kleine Belohnung für dich selbst sein oder ein Spaziergang in der Natur.

 

Voilà – hier sind meine 6 Tipps, welche dich dabei unterstützen können, schneller und einfacher aus deinem «Motivationstief» auszusteigen.

Ich freue mich, wenn ich dich motivieren und inspirieren durfte. Und nicht vergessen: Wir alle sind nicht immer motiviert 😉.

 

💗 Herzensgruss Silvia

 

 

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Schluss mit Diät-Stress

Ein herzliches Grüezi

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Jeder noch so kleine Schritt zählt und Du hast es verdient, Dich wohl in Deinem Körper zu fühlen. Aber vergiss bitte diese schnellen Diäten, bei denen man spätestens nach einem Jahr alle verlorenen Kilos wieder auf den Hüften hat und oftmals noch einige Pfunde dazu.

Als junge Frau litt ich jahrelang unter meinen Gewichtsschwankungen und meinem Übergewicht. Ich habe sehr viele verschiedene Diäten und Methoden ausprobiert und kann heute dankbar sagen: Seit 25 Jahren geniesse ich stressfrei mein Wohlfühlgewicht!

Ich habe zahlreiche Aus- und Weiterbildungen absolviert. Unter anderem als Coach in der systemisch orientierten Beratung an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften und als Didaktik-Spezialistin. Gleichzeitig bin ich seit vielen Jahren aktiv als Coach tätig. Genau so wichtig wie die Weiterbildungen sind allerdings auch meine persönlichen Erfahrungen, denn ich weiss, wie sich dieser Diät-Leidensweg anfühlen kann.

Privat bin ich eine glückliche, alleinerziehende Mama eines wunderbaren Sohnes und ich liebe die Geselligkeit und das Tanzen mit meinen Freundinnen. Gleichzeitig schöpfe ich Kraft aus der Natur und mit Yoga.

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Kein schlechtes Gewissen beim Essen

Überblick

Dieses Thema beschäftig mich schon seit längerer Zeit und ich habe das Gefühl, dass es immer extremer wird:

  • Entweder/oder
  • Schwarz/weiss-Denken
  • Angstmacherei
  • Verunsicherung

Und in dem Zusammenhang: Machen wir auch Schluss mit Schuldgefühlen beim Essen!

Obwohl ich bisher das Thema Pandemie nie aufgenommen habe, tue ich dies heute, um das Thema besser zu erklären. Mir fiel auf, dass es entweder die «Impfgegner:innen» oder die «Impfbefürworter:innen» gab. Anstatt sich gegenseitig bewusst zuzuhören, ging es oft nur darum, seine eigene Meinung zu verteidigen. Dabei – sind wir ganz ehrlich: NIEMAND weiss, was richtig oder falsch ist; nicht einmal die Wissenschaft oder Medizin.

Und weil es zum Thema passt: Machen wir auch endlich Schluss mit Schuldgefühlen beim Essen! Dort beobachte ich seit längerer Zeit nämlich ähnliches. 

Nein, du brauchst keine Schulgefühle beim Essen zu haben. Auch nicht, wenn du:

  • Weissen Zucker 
  • Fleisch
  • Eier, Milchprodukte
  • Brot und Kohlenhydrate
  • Etc.

isst.

Hören wir endlich damit auf, gewisse Lebensmittel generell zu verteufeln.

Es ist etwas anderes, wenn jemand eine Nahrungsmittel-Allergie hat und gewisse Lebensmittel nicht essen darf. Es ist auch okay, wenn jemand aus ethischen Gründen kein Fleisch essen möchte. Du darfst das tun, was sich für dich gut anfühlt, aber lasse bitte auch denen ihr gutes Gefühl, die bewusst und mit Genuss Fleisch essen möchten.

Ja, eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist wichtig und trägt zur Gesundheit bei und letztlich macht es immer die richtige Dosis aus.

Aber: Schluss mit dieser Angstmacherei! Schluss mit der Verurteilung! Kein Mensch ist besser oder schlechter, aufgrund dessen, was er oder sie isst.

Natürlich äussert sich niemand so deutlich zu diesem Thema. Nein, es wird subtil mit Schuldgefühlen gearbeitet und davon profitiert letztendlich wieder die Industrie, welche sofort Produkte anbietet mit dem Werbeversprechen: „Kein Zucker“, „Nur vegan“ oder „20 Gramm Protein“.

Noch einmal: Ich bin absolut dafür, dass wir den Zucker-Konsum reduzieren – aber ich habe etwas dagegen, Zucker generell zu verteufeln und so konstant für ein schlechtes Gewissen zu sorgen – ob bei sich selbst oder beim kuchenessenden Gegenüber 😉.

Jede von uns darf selbst entscheiden, was und wieviel sie isst – Punkt.

Und wir dürfen uns gleichzeitig davor beschützen, dass uns alle immer ein schlechtes Gewissen machen wollen.

Leben und leben lassen

Kein schlechtes Gewissen beim Essen

 

Schuldgefühle beim Essen können grossen Schaden anrichten

Jeder Körper ist anders und somit auch deine Bedürfnisse nach Essen, Bewegung, Entspannung etc. Die einen essen lieber «deftig» und die anderen eher «süss». Die einen mögen eher warme Mahlzeiten, die anderen Salate. Es gibt kein richtig oder falsch.

Schulgefühle sind etwas vom Schlimmsten! Sie lösen inneren Stress aus, dieser Stress wiederum löst noch mehr vom Stress-Hormon Cortisol aus, dieses wiederum hat Einfluss auf dein Sättigungsgefühl etc.

Wer von euch hat nicht schon erlebt, dass sie nach dem Genuss einer so genannt «verbotenen, schlechten Speise» danach einen Essanfall hatte? Ich persönlich kenne das bestens… der Essanfall wurde genau wegen dem schlechten Gewissen und meinen Schuldgefühlen/Stresshormonen ausgelöst – und nicht wegen dem grossen Eis vorher 😥.

 

Die Angst, das Falsche zu essen

Ich glaube nicht, dass diese extreme Meinungs- und Angstmacherei zurückgehen wird – im Gegenteil. Denn für viele bedeutet sie (meistens unbewusst): Kontrolle und Zugehörigkeit. Ja, es gibt ihnen ein gutes Gefühl der Kontrolle, wenn sie überhaupt keine/n Milchprodukte / Zucker (oder was auch immer) essen und schenkt ihnen Zugehörigkeit aufgrund der Gruppierungen, welche sich online zuhauf finden lassen.

Auch das ist okay – so lange es bewusst entschieden wurde und auf positiver Überzeugung und nicht auf Angst und schlechtem Gewissen beruht.

Ich glaube, wir verstehen uns, oder?

Hast du gewusst, dass es bereits eine spezielle Essstörung namens Orthorexie gibt? Kurz gefasst bedeutet dies, dass sich Menschen, welche an Orthorexie leiden, übermässig viel und oft mit «gesunder» oder «richtiger» Ernährung beschäftigen. Es wird zur Obsession und sie verbringen Stunden damit, Menüpläne zu erstellen, Beschreibungen von Nahrungsmitteln zu analysieren und Lebensmittel in «gut/böse» zu unterteilen.   

Diese Menschen haben Angst davor, etwas «falsch» zu machen und möchten ihre Familien und sich selbst beschützen – was eine gute Absicht ist. Gleichzeitig verspüren sie einen unglaublichen Druck, alles richtig zu machen und es ist nicht einfach, aus diesem Kreislauf auszusteigen.

 

Lass uns Frieden finden

Mir ist es wichtig: Ich verurteile niemanden, denn ich gehe immer davon aus, dass es verschiedene Wege gibt – Hauptsache ist, dass es sich für die Betroffenen richtig und gut anfühlt.

Wer in sich selbst ruht und an sich und seinen Weg glaubt, der kann auch anderen ihre Entscheidung und ihren Weg zugestehen.

Der Friede beginnt in und mit uns selbst.

Ich lade dich ein, dich selbst nicht zu verurteilen, auch wenn du

  • zu viel oder das «Falsche» gegessen hast
  • die Waage nicht das gewünschte Ergebnis zeigt
  • du dich wieder nicht zum Sport aufraffen konntest
  • etc.

Du brauchst keine Schulgefühle beim Essen zu haben. Du musst dich nicht schämen oder verurteilen, wenn du zuckerhaltiges Eis liebst. Schaue nicht nach links oder nach rechts – schaue auf dich und DEINE Bedürfnisse und Wünsche.

Wie denkst du darüber? Lasse mir gerne einen Kommentar da.

 

💗 Herzensgruss Silvia 

PS: Hole Dir den beliebten PDF-Fahrplan „Schluss mit Diät-Frust und Jojo-Effekt“ für 0 Euro hier: Auf  diesen Link klicken

Schon über 4000 Downloads!

 

PPS: Fühlst du dich von solchen Themen angesprochen? Dann wird dir der Online-Kurs „In 5 achtsamen Schritten zu deinem Wohlfühlgewicht“ noch besser gefallen💗. In diesem Kurs gehen wir vertieft auf solche und weitere Themengebiete ein. Trage dich jetzt in die unverbindliche Warteliste ein und verpasse den Kursstart im Herbst 22 nicht. Auf diesen Link klicken

Schluss mit Diät-Stress

Ein herzliches Grüezi

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Jeder noch so kleine Schritt zählt und Du hast es verdient, Dich wohl in Deinem Körper zu fühlen. Aber vergiss bitte diese schnellen Diäten, bei denen man spätestens nach einem Jahr alle verlorenen Kilos wieder auf den Hüften hat und oftmals noch einige Pfunde dazu.

Als junge Frau litt ich jahrelang unter meinen Gewichtsschwankungen und meinem Übergewicht. Ich habe sehr viele verschiedene Diäten und Methoden ausprobiert und kann heute dankbar sagen: Seit 25 Jahren geniesse ich stressfrei mein Wohlfühlgewicht!

Ich habe zahlreiche Aus- und Weiterbildungen absolviert. Unter anderem als Coach in der systemisch orientierten Beratung an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften und als Didaktik-Spezialistin. Gleichzeitig bin ich seit vielen Jahren aktiv als Coach tätig. Genau so wichtig wie die Weiterbildungen sind allerdings auch meine persönlichen Erfahrungen, denn ich weiss, wie sich dieser Diät-Leidensweg anfühlen kann.

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