Was Stress mit Abnahme zu tun hat

Überblick

Was Stress mit Abnehmen zu tun hat

Während ich diese Zeilen schreibe, sehe ich, wie meine Nachbarin die Fenster putzt. Ein Blick auf meine Fenster zeigt: «Wäre auch hier bitter nötig»: Stresst mich aber nicht.

Die Kleider, welche ich bügeln sollte, stapeln sich: Stresst mich nicht.

Drei unbeantwortete WhatsApp-Nachrichten: Stresst mich

Am Wochenende will ich etwas Schönes mit meiner Mama machen und weiss noch nicht was: Stresst mich

Du merkst – heute geht es um das wichtige Thema Stress und was Stress mit Abnehmen zu tun hat.

 

Wie Stress unsere Abnahme beeinflusst

Vor zwei Wochen habe ich ausführlich darüber geschrieben, weshalb wir uns nicht noch mehr Druck machen sollten, wenn es mit der Abnahme nicht wie geplant klappt; hier nochmals das Wichtigste in Kürze:

  • Bei Stress werden zahlreiche «Stress-Hormone» ausgeschüttet: Adrenalin, Cortisol etc.
  • Diese Stresshormone wirken sich negativ auf den Stoffwechsel, Insulinspiegel und das Sättigungsgefühl aus
  • Dies wiederum kann einen negativen Einfluss auf die Fettverbrennung haben und «Heisshunger» auslösen, weil das Sättigungshormon Leptin weniger ausgeschüttet wird
  • Werden diese Hormone nicht rasch abgebaut, entsteht ein Teufelskreislauf aus «Heisshunger, schlechtes Gewissen, noch mehr Stresshormone etc.»
 
 

Welchen Stress gibt es?

Grundsätzlich gibt es zwei Formen von Stress:

Eustress (Positiver Stress):

  • Motiviert dich, ein Ziel zu erreichen und du glaubst daran, dass du dies schaffen kannst
  • Gibt dir einen positiven Energieschub
  • Spornt dich an, macht dich leistungsfähiger und motiviert dich
  • Auch Glücksmomente sind manchmal mit Eustress verbunden (Endlich die Ferien gebucht, sich zu einer Weiterbildung angemeldet etc.) => Vorfreude und noch nicht genau wissen, was dich erwartet
  • Ist in der Regel eher kurzfristig, danach setzt wieder Entspannung ein
  • Fühlt sich gut an => schenkt dir Energie

Distress (Negativer Stress):

  • Entsteht oft bei Herausforderungen, bei denen wir Angst haben, diese nicht bewältigen zu können
  • Gibt dir ein negatives Gefühl: Sorgen, Ängste, Überforderung
  • Hemmt deine Energie: Du fühlst dich müde, angespannt
  • Macht reizbar, wütend
  • Kann kurz- oder auch langfristig sein
  • Fühlst sich anstrengend an => nimmt dir Energie

Lass diese Sätze kurz auf dich wirken. Schliesse nun deine Augen und atme dreimal tief ein und aus und nimm wahr, welche Gedanken bei dir nun spontan aufkommen. Wenn du magst, so schreibe diese gerne auf.

 

Was Stress mit Abnahme zu tun hat

 

Was stresst dich?

Wie eingangs mit meinen Beispielen aufgezeigt: Jeder Mensch reagiert anders auf die Situation. Was für den einen negativen Stress bedeuteten kann, ist dem anderen egal.

Ehrlicherweise beschäftige ich mich persönlich auch nicht so gerne mit meinem negativen Stress – denn schon der Gedanke an dieses Thema löst wieder Stress aus 😉. Du bist damit also in guter Gesellschaft. Doch es lohnt sich in vielerlei Hinsicht, deinen Distress mal in Ruhe anzuschauen.

Es ist ein bisschen wie mit den vermeintlichen «Gespenstern und Monstern unter dem Bett», vor denen wir uns als Kinder in der Nacht gefürchtet haben: Die Vorstellung und das Verdrängen ist manchmal viel anstrengender als bewusst hinzuschauen und diese «Biester» mal ans Licht zu ziehen und zu merken: «Ist eigentlich gar nicht soooo schlimm, wie ich gedacht habe.» 😊.

 

Reflexionsfragen für dich

Ich lade dich ein, folgende Fragen für dich zu beantworten.

  • Bin ich oft angespannt, gereizt und fahre rasch aus meiner Haut?
  • Trommle ich mit den Fingern auf den Tisch, wippe mit meinen Füssen/Händen oder habe sonst einen «Tick»?
  • Schlafe ich schlecht?
  • Fühle ich mich oft antriebslos, erschöpft?
  • Habe ich Angst, andere zu enttäuschen oder Aufgaben nicht lösen zu können?
  • Grüble ich oft an einem Thema herum?
  • Versuche ich, viele Dinge auf einmal zu erledigen (Multi-Tasking)?
  • Halte ich es kaum aus, wenn es zu langsam/nicht vorwärts geht?
  • Passieren mir viele Flüchtigkeitsfehler?
  • Bin ich so erschöpft, dass ich mich abends nur noch aufs Sofa legen und konsumiere kann (TV, Netflix, Handy etc.)
  • Kann ich mit jemandem über meine Sorgen/Probleme sprechen?
  • Habe ich manchmal das Gefühl, dass mir nichts mehr so richtig Spass macht?
  • Lächle ich regelmässig?
  • Fühle ich mich in meinem privaten und beruflichen Umfeld wohl?
  • Habe ich Hobbies/Interessen, welche mir guttun und mich stärken?
  • Mache ich regelmässige Pausen?
  • Stehe ich unter einem hohen Termindruck?
  • Bin ich gut organisiert?
  • Ist es mir wichtig, dass ich das Gefühl von «Alles im Griff / unter Kontrolle» habe?
  • Leide ich unter Kopfschmerzen, Verspannungen, Verdauungsproblemen?
  • Kann ich abends gut abschalten und entspannen?
  • Nimmst ich mir regelmässig Zeit um mich zu bewegen und draussen in der Natur zu sein?
 
 

Vertiefte Reflexionsfragen für dich

In einem zweiten Schritt lade ich dich dazu ein, dich mit diesen beiden wichtigen Themen auseinander zu setzen:

  • Das gibt mir ein gutes Gefühl
  • Das gibt mir ein schlechtes Gefühl

(Welche Orte, welche Aufgaben, welche Menschen, welche Situationen etc.)

Nimm dir für diese beiden Fragen einen Stift und Papier (oder gerne wie ich ein schönes Notizbuch) und beantworte sie in Ruhe. Nachdem ich solche tiefgreifenden Fragen beantwortet habe, lasse ich das Notizbuch (oder das Papier) gerne noch in Sichtweite liegen und notiere mir spontan immer wieder Gedanken, welche mir später kommen. Also auch hier: Stresse dich nicht 😉.

Ich glaube, dies war nun ziemlich viel Stoff zum Thema Stress und darf erstmal in Ruhe verdaut werden.

Lasse dich auf das Thema ein – gerade dann, wenn du vielleicht auch Widerstand spürst 😉 – es lohnt sich in jeglicher Hinsicht, dich mit diesen Fragen zu beschäftigen. Denn ich bin der Überzeugung, dass das Stresslevel und die Anforderungen an uns in Zukunft nicht weniger werden (im Gegenteil) und es umso wichtiger ist, dass wir mental und körperlich gesund bleiben und lernen, damit anders umzugehen.

Jede Veränderung beginnt mit dem ersten Schritt: Dem Erkennen, sich bewusst werden.

 

Da unser Stress so einen riesigen Einfluss auf unsere Gesundheit und auf unsere Abnahme hat, lohnt es sich, hier genauer hinzuschauen. Wir wissen ja: Abnehmen beginnt im Kopf. Von Innen nach Aussen.

 

Ich wünsche dir viele gute Erkenntnisse beim Aufdecken deiner Stress-Faktoren und ich freue mich, in einem nächsten Beitrag ein paar wertvolle Entspannungsstrategien mit dir zu teilen.

💗 Herzensgruss Silvia

PS: Hole Dir den beliebten PDF-Fahrplan „Schluss mit Diät-Frust und Jojo-Effekt“ für 0 Euro hier: Auf  diesen Link klicken

Schon über 4000 Downloads

PPS: Fühlst du dich von solchen Fragen und Übungen angesprochen? Dann wird dir der Online-Kurs „In 5 achtsamen Schritten zu deinem Wohlfühlgewicht“ noch besser gefallen💗. In diesem Kurs gehen wir vertieft auf solche und weitere Themen ein. Trage dich jetzt in die unverbindliche Warteliste ein und verpasse den Kursstart im Herbst 22 nicht. Auf diesen Link klicken

Schluss mit Diät-Stress

Ein herzliches Grüezi

Ich bin Silvia und ich freue mich, dass Du den Weg auf diese Seite gefunden hast.

Jeder noch so kleine Schritt zählt und Du hast es verdient, Dich wohl in Deinem Körper zu fühlen. Aber vergiss bitte diese schnellen Diäten, bei denen man spätestens nach einem Jahr alle verlorenen Kilos wieder auf den Hüften hat und oftmals noch einige Pfunde dazu.

Als junge Frau litt ich jahrelang unter meinen Gewichtsschwankungen und meinem Übergewicht. Ich habe sehr viele verschiedene Diäten und Methoden ausprobiert und kann heute dankbar sagen: Seit 25 Jahren geniesse ich stressfrei mein Wohlfühlgewicht!

Ich habe zahlreiche Aus- und Weiterbildungen absolviert. Unter anderem als Coach in der systemisch orientierten Beratung an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften und als Didaktik-Spezialistin. Gleichzeitig bin ich seit vielen Jahren aktiv als Coach tätig. Genau so wichtig wie die Weiterbildungen sind allerdings auch meine persönlichen Erfahrungen, denn ich weiss, wie sich dieser Diät-Leidensweg anfühlen kann.

Privat bin ich eine glückliche, alleinerziehende Mama eines wunderbaren Sohnes und ich liebe die Geselligkeit und das Tanzen mit meinen Freundinnen. Gleichzeitig schöpfe ich Kraft aus der Natur und mit Yoga.

Folge mir gerne auch auf Instagram und Facebook.

Diese Woche bei uns am Frühstücks-Tisch: Mein bald 13-jähriger Sohn: «Mama, ich bin der Einzige in der Klasse, der immer nur gesunde Pausen-Snacks essen muss!» Ich: «Oh, was essen denn die anderen Kinder?» «Die anderen nehmen Schokoriegel, Gummibärchen und ganze Tüten Chips mit!» antworte er wie der Blitz.

 

Wenn du Mama bist, so kennst du solche oder ähnliche Situationen bestimmt auch: «Alle anderen dürfen, nur ich nicht» oder «Niemand muss, nur ich» 😊.

 

Die Wahrheit liegt ja meistens irgendwo in der Mitte. So habe ich – abgesehen davon, dass ich überhaupt nicht der Meinung bin, dass mein Sohn gesunde Pausen-Snacks mitnimmt 🙈– vorgeschlagen, dass er diese Woche auch eine ganze Tüte Chips mitnehmen und mit seinen Kollegen teilen darf.

 

Soweit, so gut.

 

Anderntags feierten zwei Mädchen aus der Klasse Geburtstag  und es gab Kuchen. So „sparte“ sich mein Sohn die Chips auf und diese Packung lag nun bei mir in der Küche herum.

Und ganz ehrlich: Ich nahm diese Chips überhaupt nicht wahr.

Nicht so mein Besuch, welcher sehnsüchtig die Chips-Tüte anhimmelte und sich kaum zurückhalten konnte 😊. «Silvia, ich könnte NIE eine Packung Chips so offen herumliegen lassen, die wäre in 5 Minuten weg».

Sind Chips nun gefährliche Lebensmittel beim Abnehmen? Jein!

Für meinen Besuch ein klares «Ja», denn sie liebt Paprika-Chips über alles und wenn sie mal damit begonnen hat, so kann sie nicht mehr aufhören (und hat danach den ganzen Tag ein schlechtes Gewissen).

Für mich ein klares «Nein»: Chips lassen mich absolut kalt und sind für mich keine Gefahr beim Abnehmen.

 

1. Gibt es gefährliche Lebensmittel beim Abnehmen?

Nein! Denn alle Lebensmittel sind grundsätzlich «neutral» und ich habe noch nie davon gehört, dass beispielsweise Chips oder Schokolade integrierte Magnete haben, die uns magisch anziehen 😊. Lustige Vorstellung!

 

Lebensmittel sind neutral und wecken nicht automatisch ein Verlangen! Als mir dies zum ersten Mal richtig bewusst wurde, fühlte es sich wie eine kleine Erlösung an. «Ja, ich bin den Salz- und Cashew-Nüssen nicht ausgeliefert!» (Diese beiden Nahrungsmittel sind mein «Problem» 😉).

Dies bedeutet also: Für jede für uns kann ein anderes Nahrungsmittel «gefährlich» sein. So wie die Paprika-Chips bei mir keinerlei Verlangen auslösen, können andere selenruhig die Finger von Salz- und Cashew-Nüsse lassen (was ich natürlich kaum glauben kann 😊).

Frage dich:

  • Bei welchen Nahrungsmitteln fällt es dir schwer, nein zu sagen oder wieder aufzuhören mit dem essen?
  • Warst du zum Zeitpunkt hungrig oder war es «nur» die Lust?
  • Quälte dich danach ein schlechtes Gewissen? 

 

2. Umgang mit Gelüsten

Es gibt also keine Lebensmittel, welche wir beim Abnehmen nicht essen dürften – sogar Chips und Nüsschen sind kein Problem – die Menge macht das Gift! Wegen einer Handvoll Nüsse oder Chips nimmst du kein Gramm zu.

Das Problem liegt meistens woanders: Kaum habe ich die Packung Chips geöffnet (oder Eis, Schokolade, Gummibärchen, Käse, Salami etc.) kann ich nicht mehr aufhören und esse die ganze Packung leer. Ja, und diese Kalorien können sich dann tatsächlich auf der Figur niederschlagen ☹.

Kommt dir auch irgendwie bekannt vor?

Doch wie entstehen diese Gelüste überhaupt? Diese können verschiedene Gründe haben; zum Beispiel:

Du…

  • Bist tatsächlich hungrig, weil du zu wenig gegessen hast
  • Hast dir Verbote auferlegt – keine Chips mehr – und genau diese Verbote lösen die Gelüste aus
  • Verknüpfst schöne, angenehme Erinnerungen an dieses Essen
  • Findest für einen kurzen Moment Befriedigung/Trost/Aufmunterung beim Essen dieser Speise
  • Siehst oder riechst etwas Leckeres, was die Lust darauf verstärkt

 

Wie kannst du anders damit umgehen?

  • Keine verbotenen Lebensmittel! Wenn du dich beispielsweise beim Caramel-Eis nicht beherrschen kannst, so iss es ausserhalb deiner Wohnung, in einer Eisdiele.
  • Überlege dir, welche Erinnerungen/Gefühle diese Lebensmittel eventuell bei dir auslösen: Vielleicht wurdest du als Kind immer mit einem Eis getröstet? Oder du hast bei deiner geliebten Oma jeweils ein Eis bekommen? Kann es sein, dass früher genau dieses Lebensmittel bei dir zu Hause verboten war? Etc.
  • Verbanne deine «Lockmittel» aus dem Sichtfeld (es ist schwierig, sich zu beherrschen, wenn du die Chips immer vor der Nase hast) oder sogar aus der Wohnung (weil du sonst immer daran denken musst, dass es im Kühler ja noch Caramel-Eis gibt)

Genau aus diesem Grund gibt es bei mir zu Hause übrigens nie Erdnussbutter zu finden 😊.

Fassen wir die wichtigsten Punkte nochmals zusammen:

  • Es gibt keine gefährlichen Nahrungsmittel beim Abnehmen – alle sind neutral
  • Erkenne deine persönlichen «Verlockungen» und frage dich, weshalb sie so reizvoll für dich sind und evtl. welche Gefühle/Erinnerungen du damit verbindest
  • Geniesse diese «Verlockungen» in Gesellschaft oder ausserhalb deiner eigenen vier Wände
  • Raus aus dem Sichtfeld oder sogar aus der Wohnung – du musst dir das Leben nicht unnötig schwer machen

Viel Erfolg beim Umsetzen der Ideen.

💗 Herzensgruss Silvia

PS: Hole Dir den beliebten PDF-Fahrplan „Schluss mit Diät-Frust und Jojo-Effekt“ für 0 Euro hier: Auf  diesen Link klicken

Schon über 4000 Downloads

PPS: Abnehmen braucht Zeit und Motivation. Trage Dich gerne unverbindlich in die Warteliste zum nächsten Start des Onlinekurses im Herbst 22 an, damit Du keine wichtigen Infos verpasst: Auf diesen Link klicken

Schluss mit Diät-Stress

Ein herzliches Grüezi!

Ich bin Silvia und ich freue mich, dass Du den Weg auf diese Seite gefunden hast.

Jeder noch so kleine Schritt zählt und Du hast es verdient, Dich wohl in Deinem Körper zu fühlen. Aber vergiss bitte diese schnellen Diäten, bei denen man spätestens nach einem Jahr alle verlorenen Kilos wieder auf den Hüften hat und oftmals noch einige Pfunde dazu.

Als junge Frau litt ich jahrelang unter meinen Gewichtsschwankungen und meinem Übergewicht. Ich habe sehr viele verschiedene Diäten und Methoden ausprobiert und kann heute dankbar sagen: Seit 25 Jahren geniesse ich stressfrei mein Wohlfühlgewicht!

Ich habe zahlreiche Aus- und Weiterbildungen absolviert. Unter anderem als Coach in der systemisch orientierten Beratung an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften und als Didaktik-Spezialistin. Gleichzeitig bin ich seit vielen Jahren aktiv als Coach tätig. Genau so wichtig wie die Weiterbildungen sind allerdings auch meine persönlichen Erfahrungen, denn ich weiss, wie sich dieser Diät-Leidensweg anfühlen kann.

Privat bin ich eine glückliche, alleinerziehende Mama eines wunderbaren Sohnes und ich liebe die Geselligkeit und das Tanzen mit meinen Freundinnen. Gleichzeitig schöpfe ich Kraft aus der Natur und mit Yoga.

 

Folge mir gerne auch auf Instagram und Facebook.

Machst du auch diesen Fehler beim Abnehmen

Unser heutiges Thema: „Machst du auch diesen Fehler beim Abnehmen?“

Wir starten mit einer kurzen Geschichte:

Aline steht vor der Waage: «Ich sollte mich mal wieder auf die Waage stellen. Aber mein Gefühl ist nicht gut, ich habe die letzten Tage zu viel gesündigt und die Hose kneift. Und trotzdem MUSS ich heute auf die Waage stehen. Es wäre so toll, wenn ich endlich die 89.9 sehen würde🙏🏻. Ich ziehe alles aus – damit das Ergebnis nicht negativ durch mein Pyjama beeinflusst wird – und stelle mich nackt auf die Waage. Ich hoffe so sehr🙏🏻. Spreche ein kurzes Stossgebet aus. Es würde mir so guttun. Augen auf: 91.3 kg 😰 !»

Und jetzt? Aline ist am Boden zerstört und frustriert. «Schon wieder nicht abgenommen. Was mache ich falsch, dass ich nicht abnehme?“

 

1. Machst du auch diesen Fehler beim Abnehmen?

Könnte sich eine ähnliche Geschichte auch in deinem Leben so abspielen? Falls ja, so schliesse kurz die Augen und frage dich: «Wie würde es nun bei mir weitergehen? Wie würde ich darauf reagieren?»

Ich verrate dir, was ich früher in solchen Fällen falsch gemacht habe😣 :

  • Ab sofort gibt es nichts mehr Süsses
  • Nun ist Schluss mit Frühstück
  • Ich gehe zu keinen Ess-Einladungen mehr
  • 3x die Woche mindestens 30 Minuten joggen

Gerade jetzt: Wie fühlt sich dies beim Lesen für dich an?

Wir verfallen so rasch in den «Kopf-Modus» und überlegen fieberhabt, wie wir die «Schraube anziehen können», was wir falsch gemacht haben und wie es nun anders laufen muss.

ABER…

2. So funktioniert es mit der Abnahme besser => Gefühle annehmen

Bitte mache nicht dieselben Fehler beim Abnehmen wie ich!

Sind wir ehrlich: Es wäre besser gewesen, wenn ich meinen Gefühlen der Enttäuschung für einen Moment Raum gegeben hätte. Ja, vielleicht ein bisschen geweint und damit den Druck und die Anspannung losgelassen.

Für mich ist Weinen übrigens nichts Negatives – im Gegenteil! Weinen ist wie ein «Gewitter»: Es hat sich emotional vieles zusammengebraut und nun entlädt es sich. Reinigt sich. Macht Platz für positivere, andere Gedanken und Gefühle⚡.

♥ Punkt 1 beim erfolgreichen Abnehmen: Annehmen, Gefühle zulassen und nicht noch mehr Druck aufbauen!

Machst du auch diesen Fehler beim Abnehmen

 

3. So funktioniert es mit der Abnahme besser => Stress abbauen

Der erste wichtige Schritt ist also getan: Du nimmst die Situation so an, wie sie ist und lässt deine «negativen» Gedanken zu.

Kommen wir zu Punkt 2: Stress abbauen!

Schau, je mehr du deine «negativen» Gefühle verdrängst, je mehr Druck du aufbaust = umso gestresster bist du (Vielleicht im Aussen nicht sichtbar, aber in deinem Innern ist sehr viel los😉).

Du fragst dich vielleicht: «Weshalb ist Stress nicht gut für meine Abnahme?»

Hier die Kurzversion:

  • Bei Stress werden zahlreiche «Stress-Hormone» ausgeschüttet: Adrenalin, Cortisol etc.
  • Diese Stresshormone wirken sich negativ auf den Stoffwechsel, Insulinspiegel und das Sättigungsgefühl aus
  • Dies wiederum kann einen negativen Einfluss auf die Fettverbrennung haben und «Heisshunger» auslösen, weil das Sättigungshormon Leptin weniger ausgeschüttet wird
  • Werden diese Hormone nicht rasch abgebaut, entsteht ein Teufelskreislauf aus «Heisshunger, schlechtes Gewissen, noch mehr Stresshormone etc.»

 

♥ Punkt 2 beim erfolgreichen Abnehmen: Kein zusätzlicher Stress durch äussere Massnahmen (mehr Sport, kein Süsses mehr etc.) aufbauen.

 

4. So funktioniert es mit der Abnahme besser => Entspannung aufbauen

Wie kommst du nun am besten aus diesem «Teufelskreislauf» heraus? Genau: Indem du vermehrt Entspannung einbaust.

Frage dich:

  • Was hilft mir, mich zu entspannen? Das Telefon mit einer Freundin? Ein Spaziergang in der Natur? Ein warmes Bad? Meine Gedanken aufzuschreiben? Ein bisschen Yoga? Malen? In den Garten?

Sobald du dich entspannst, bauen sich auch die Stresshormone ab und du bist wieder in Balance.

Diese Balance wiederum ist sehr wertvoll, um in RUHE nochmals zu überlegen, was du vielleicht bei deiner Abnahme verändern und anpassen könntest. Aus dieser Entspannung heraus triffst du definitiv die besseren Entscheidungen.

Abnehmen funktioniert von Innen nach Aussen!

Ich bin überzeugt davon, dass du bereits das Wichtigste über gesunde Ernährung und Abnahme weisst. Doch dieses Wissen hat dich noch nicht zu deinem Ziel gebracht und daher ist es eine riesengrosse Chance, neue Wege auszuprobieren.

«In der Ruhe liegt die Kraft». Und genau deshalb sind die Themen Entspannung und Stress-Abbau einer der drei wichtigen Pfeiler in meinen Online-Kurs «In 5 achtsamen Schritten zu deinem Wohlfühlgewicht».

Bist du bereit, neue Wege einzuschlagen und ganzheitlich abzunehmen? Der nächste Kursstart ist anfangs Oktober 22 – trage dich jetzt unverbindlich in die Warteliste ein, damit du keine wichtigen Infos und den Anmeldetermin nicht verpasst: Auf diesen Link klicken.

Ich wünsche dir eine wundervolle Zeit mit vielen grösseren und kleineren «Erholungsinseln» ganz für dich!

💗 Herzensgruss Silvia

PS: Hole Dir den beliebten PDF-Fahrplan „Schluss mit Diät-Frust und Jojo-Effekt“ für 0 Euro hier: Auf  diesen Link klicken

Schon 4000 Downloads!

PPS: Abnehmen braucht Zeit und Motivation. Trage Dich gerne unverbindlich in die Warteliste zum nächsten Start des Onlinekurses im Herbst 22 an, damit Du keine wichtigen Infos verpasst: Auf diesen Link klicken.

Schluss mit Diät-Stress

Ein herzliches Grüezi!

Ich bin Silvia und ich freue mich, dass du den Weg auf diese Seite gefunden hast.

Jeder noch so kleine Schritt zählt und du hast es verdient, dich wohl in deinem Körper zu fühlen. Aber vergiss bitte diese schnellen Diäten, bei denen man spätestens nach einem Jahr alle verlorenen Kilos wieder auf den Hüften hat und oftmals noch einige Pfunde dazu.

Als junge Frau litt ich jahrelang unter meinen Gewichtsschwankungen und meinem Übergewicht. Ich habe sehr viele verschiedene Diäten und Methoden ausprobiert und kann heute dankbar sagen: Seit 25 Jahren geniesse ich stressfrei mein Wohlfühlgewicht!

Ich habe zahlreiche Aus- und Weiterbildungen absolviert. Unter anderem als Coach in der systemisch orientierten Beratung an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften und als Didaktik-Spezialistin. Gleichzeitig bin ich seit vielen Jahren aktiv als Coach tätig. Genau so wichtig wie die Weiterbildungen sind allerdings auch meine persönlichen Erfahrungen, denn ich weiss, wie sich dieser Diät-Leidensweg anfühlen kann.

Privat bin ich eine glückliche, alleinerziehende Mama eines wunderbaren Sohnes und ich liebe die Geselligkeit und das Tanzen mit meinen Freundinnen. Gleichzeitig schöpfe ich Kraft aus der Natur und mit Yoga.

Folge mir gerne auch auf Instagram und Facebook.

Misserfolg Abnehmen

Wie geht es dir? Geniesst du den Sommer und deine Abnehm-Erfolge? Wenn ja, dann musst du nicht mehr unbedingt weiterlesen, denn heute geht es um das Thema «Misserfolg» und ich werde dir aufzeigen: Misserfolge beim Abnehmen gibt es nicht 😉.

«Hä? Misserfolge beim Abnehmen gibt es nicht?»

1. Eine kleine Geschichte über Misserfolg

«Ein junges Mädchen – nennen wir sie Leni – kommt mit einer schlechten Schulprüfung nach Hause: Mathematik eine 2.5. (Hinweis: In der Schweiz ist die beste Note die 6.0 und die schlechteste Note die 1.0. In Deutschland ist es umgekehrt und wie ist es eigentlich in Österreich? Lass es mich gerne wissen 😊).

Leni sitzt also weinend bei der Mama und beklagt sich über ihren Misserfolg. Diese tröstet ihre Tochter und hört ihr aufmerksam zu. Danach setzen sie sich zusammen und Mama erklärt Leni nochmals in Ruhe, wie das schriftliche Addieren funktioniert. Leni begreift dies nicht auf Anhieb und fühlt sich noch mehr als Versagerin: «Alle anderen der Klasse verstehen es, nur ich nicht😥 !». Die Mutter spricht Leni Mut zu und danach üben sie täglich 20 Minuten, bis es «Klick» macht und sich Leni sicherer fühlt. Die nächste Prüfung ist ein Erfolg: Stolz zeigt Leni ihrer Mutter die Note 5.0 und ist überglücklich!»

Misserfolg Abnehmen

 

2. Misserfolg beim Abnehmen

Was kannst du für dich in Bezug auf das Abnehmen aus dieser kleinen Geschichte herausnehmen?

  • Rückfälle bedeuten nicht, dass du gescheitert bist!
  • Misserfolge sind nicht das Gegenteil von Erfolg, sondern ein Teil von Erfolg!
  • Kein Misserfolg bedeutet ein endgültiges Scheitern – nur, wenn wir ihm diese Bedeutung geben

Versuche, diesen Rückschlägen als «Feedback» oder Rückmeldung zu begegnen:

  • «Okay, der erste (Lern)Plan hat nicht funktioniert» => Ich probiere es auf einem anderen Weg
  • «Vielleicht habe ich es zu wenig ernst genommen (mit dem Lernen)» => Nun weiss ich, dass ich dranbleiben sollte
  • «Es kann auch sein, dass ich zu streng mit mir selbst war (zu viel gelernt)» => Ich darf liebevoller und einfühlsamer mit mir selbst umgehen – beispielsweise, indem ich mir beim Abnehmen keine Verbote auferlege.

 

3. Misserfolge beim Abnehmen gibt es nicht

Sogenannte Misserfolge zeigen dir also auf, wo und wie du deine bisherige Abnehm-Planung korrigieren und anpassen darfst.

Hier ein paar mögliche Leitfragen dazu.

«Ich habe zugenommen (oder hatte regelmässige Ess-Attacken etc…..»:

  • «Bin ich die letzten Tage von meinem Plan abgekommen?»
  • «Ist Unvorhergesehenes (Bsp. eine Einladung) dazwischengekommen?»
  • «Habe ich tagsüber zu wenig gegessen und abends dann Vollgas gegeben?»
  • «Bin ich gestresst? Traurig? Gelangweilt? Wütend? Etc»
  • «Habe ich genügend getrunken?»
  • «War ich zu streng mit mir? Verbote, Sport, Verzicht etc.?»
  • «Schlafe ich gut und genügend? Bin ich ausgeruht?»
  • «Wie steht es um meinen weiblichen Zyklus? Eisprung, PMS, Menstruation?»

Analysiere deinen vermeintlichen Misserfolg und passe deinen eingeschlagenen Weg entsprechend an.

Und dies noch zum Schluss:

«Ich mache nicht weiter, weil ich erfolgreich bin. Ich bin erfolgreich, weil ich weitermache!»

Von Herzen lehrreiche Rückschlüsse und Learnings aus deinen «Misserfolgen» und weiterhin viel Geduld und Erfolg auf deiner Abnehm-Reise.

 

💗 Herzensgruss Silvia

 

 

PS: Hole Dir den beliebten PDF-Fahrplan „Schluss mit Diät-Frust und Jojo-Effekt“ für 0 Euro hier: Auf  diesen Link klicken

Schon bald 4000 Downloads

PPS: Abnehmen braucht Zeit und Motivation. Trage Dich gerne unverbindlich in die Warteliste zum nächsten Start des Onlinekurses im Herbst 22 an, damit Du keine wichtigen Infos verpasst: Auf diesen Link klicken

Schluss mit Diät-Stress

Ein herzliches Grüezi!

Ich bin Silvia und ich freue mich, dass Du den Weg auf diese Seite gefunden hast.

Als junge Frau litt ich an Ess-Störungen und dies führte zu einem mehrmonatigen Klink-Aufenthalt. Doch auch danach litt ich jahrelang unter meinen Gewichtsschwankungen und meinem Übergewicht. Ich habe sehr viele verschiedene Diäten und Methoden ausprobiert und kann heute dankbar sagen: Seit 25 Jahren geniesse ich stressfrei mein Wohlfühlgewicht!

Seit vielen Jahren bin ich als Coach tätig und auch heute noch jedes Mal berührt, wenn ich miterleben darf, wie sich Menschen während des Coachings entwickeln und ihr Leben eine positive Wendung nimmt – trotz vieler gescheiterten Versuche vorher.

Ja, gib nicht auf!

Jeder noch so kleine Schritt zählt und Du hast es verdient, Dich wohl in Deinem Körper zu fühlen. Aber vergiss bitte diese schnellen Diäten, bei denen man spätestens nach einem Jahr alle verlorenen Kilos wieder auf den Hüften hat und oftmals noch einige Pfunde dazu.

Ich habe diverse Aus- und Weiterbildungen absolviert; unter anderem als Coach in der systemisch orientierten Beratung an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, als Didaktik-Spezialistin etc. Aber viel wichtiger sind meine persönlichen Erfahrungen, denn ich weiss, wie sich dieser Diät-Leidensweg anfühlen kann.

Privat bin ich eine glückliche, alleinerziehende Mama eines wunderbaren Sohnes und ich liebe die Geselligkeit und das Tanzen mit meinen Freundinnen. Gleichzeitig schöpfe ich Kraft aus der Natur und mit Yoga.

Folge mir gerne auch auf Instagram und Facebook.