Ich kann mich so dick nicht akzeptieren

«Wenn ich endlich ein paar Kilos abgenommen habe, werde ich mich wohler fühlen. Ich kann mich so nicht akzeptieren». Kennst Du solche oder ähnliche Gedanken auch?

Du schaust Dich im Spiegel an und es geht los mit der Selbstkritik? Oder vielleicht sogar mit Selbsthass? Verurteilst Du Dich, «weil Du Dich nicht beherrschen und es soweit hast kommen lassen?»

💗Liebes – wir ALLE kennen diese Gedanken 💗!

Wenn nicht in Bezug auf unsere Figur, dann auf andere Themen! Wir verurteilen uns für unsere Unsportlichkeit, dass wir nicht kreativ sind, unsere Job-Karriere, wie wir den Haushalt führen, die eigene Ungeduld mit den Kindern und vielem mehr.

Niemand ist perfekt! Auch Du musst es nicht sein!

So wie wir uns mit unseren Gedanken selbst verurteilen, können wir unsere Gedanken auch für Besseres nutzen: Um uns zu stärken!

Wenn Du denkst «Ich kann mich so nicht akzeptieren, erst wenn ich ein paar Kilos abgenommen habe», so habe ich gute News für Dich: Es beginnt genau umgekehrt!

 

Du darfst Dich zuerst so akzeptieren wie Du bist und dann funktioniert es auch mit der Abnahme! Finde Frieden mit Deinem Körper!

Ich kann mich so dick nicht akzeptieren

 

1. Dein ewiger Kampf gegen Deinen Körper

Beende die Leidensgeschichte gegen Deinen Körper. Wie oft hast Du in den letzten Jahren:

  • Negativ über Deinen Körper gedacht und gesprochen?
  • Dich für Deinen Körper geschämt?
  • Versucht mit Diäten Deinen Körper zu «verbessern»?
  • Dich für Deine «Unbeherrschtheit» verurteilt?

Vielleicht tut es Dir gerade weh, diese Fragen zu lesen? Ich verstehe Dich und doch ist genau dies einer der wichtigsten Schritte!

Wie oft habe ich selbst früher während meiner Therapie geweint und mich dagegen gewehrt, gewisse Dinge wahrhaben zu wollen? Sehr oft.

So schmerzhaft diese Momente sind, umso wertvoller sind sie auch, denn sie machen Dir bewusst, was Dich bisher am Erfolg gehindert hat.

 

2. Wo die Problemzone wirklich steckt

«Welches sind Deine Problemzonen?» Gehen Dir Gedanken wie Bauch, Oberschenkel, Po oder Oberarme durch den Kopf?

Als junge Frau in den Zwanzigern war ich wirklich übergewichtig und habe sehr darunter gelitten. Meine Diät-Geschichte begann allerdings schon viel früher, mit 17 Jahren. Und ich erinnere mich noch genau daran, wie ich mit meiner Freundin einen Urlaub auf Gran Canaria verbracht habe und im Speziellen an ein Foto in den dortigen Sanddünen. Als ich mir dazumal das Foto anschaute, blendete ich die Sanddünen gänzlich aus und sah nur, dass ich dick bin. Im Nachhinein kann ich nicht glauben, dass ich mich dazumal dick fand, denn ich war absolut normalgewichtig😥 .

Wie traurig: Ich war schlank, fühlte mich allerdings dick und DANACH kam mein tatsächliches Übergewicht 😥!

Dieses wahre Beispiel zeigt unsere wirkliche Problemzone auf: Unser Kopf! Unsere Gedanken!

3. Wie steige ich aus diesem Teufelskreislauf aus?

Das Positive vorweg: Wir können unsere Gedanken zu uns und unserem Körper jederzeit verändern und aus dieser Selbstverurteilung aussteigen.

Und ja: Es braucht ein bisschen Geduld und Übung – denn wenn wir vielleicht seit 20 Jahren tendenziell negativ über unseren Körper denken, so verändern wir dies nicht in 2 Tagen. Wenn Du es allerdings ernsthaft angehst und regelmässig übst, so wirst Du rasch eine positive Veränderung bemerken.

Bevor ich nun noch tiefer ins Thema einsteige: Dieser Artikel verdanken wir einer Leserin, welche in der Umfrage geschrieben hatte, wie es ihr schwergefallen ist, im Rahmen einer Übung zu sich selbst «Ich liebe mich» zu sagen.

Von solchen oder ähnlichen Übungen hast Du bestimmt auch schon gehört oder gelesen – sie gehen von: «Ich liebe mich» über «Ich bin schön!», «Ich bin intelligent!», «Ich bin begehrenswert!» bis hin zu «Ich bin reich!» etc.

Wer schon länger meinen Blog liest, weiss, dass ich ein grosser Fan von positiven Affirmationen bin und diese selbst täglich anwende. NUR: So kann es nicht funktionieren!

Nehmen wir das Beispiel von «Ich liebe mich»: Wenn ich in der Situation stecke, dass ich mich unsicher und unwohl in meinen Körper fühle, dass ich mich für meine Ess-Anfälle verurteile, dann passt es nicht, wenn ich plötzlich sage «Ich liebe mich». Wir können dies sagen, aber unsere Psyche und unser Körper reagieren innerlich, weil sie spüren, dass es nicht stimmt! Dass wir uns selbst belügen!

Der Sprung von «Ich verurteile meinen Körper und finde einiges an mir nicht toll» zu «Ich liebe mich» ist viel zu gross.

Ähnlich, wie wenn ich mir sage: «Ich bin reich» und mein tatsächlicher Kontostand zeigt ein fettes Minus auf.

Tönt das für Dich nachvollziehbar und verständlich?

Ich bin viel mehr als die Zahl auf meiner Waage

 

4. So finde ich Frieden mit meinem Körper

Wie bereits erwähnt: Lass Dir Zeit dabei uns sei geduldig mit Dir selbst!

Hier ein paar konkrete Tipps, wie Du in Frieden mit Deinem Körper finden kannst:

A) Nimm ein Blatt Papier und schreibe alles auf, was Dein Körper für Dich tut: Deine Füsse bringen Dich von A nach B, dank Deiner Hände kannst Du schreiben, Deine Arme ermöglichen es Dir, jemanden zu umarmen etc. Sage danke, dass deine Verdauung gut funktioniert, dass deine Knochen heil und gesund sind etc.

Sehr oft wird uns erst bewusst, was unser wunderbarer Körper tagtäglich für uns leistet, wenn etwas nicht mehr funktioniert und wir beispielsweise die Hand gebrochen haben und dann erkennen, wie viel schwieriger alles ist. Machen wir es besser und sind uns bewusst, welch Wunderwerk unser Körper ist. Du kannst dieses Papier beispielsweise jeden Abend vor dem Einschlafen durchlesen oder morgens – so startest du mit positiven Gedanken in den Tag.

 

B) Affirmationen: Nimm liebevoll Rücksicht auf den Punkt, an dem Du im Leben nun gerade stehst und passe die Affirmationen so an, dass sie sich für Dich stimmig anfühlen. Hier ein paar Beispiele:

  • Ich fühle mich Tag für Tag besser in meinem Körper
  • Ich erlaube mir, mich in meinen Körper wohlzufühlen
  • Ich bin motiviert und gehe Schritt für Schritt meinen Weg zum Wohlfühlgewicht
  • Ich bin liebevoll und geduldig – auch mit mir!
  • Ich sorge gut für mich selbst
  • Jeden Tag akzeptiere ich mich und meinen Körper ein bisschen mehr

Im Gegensatz zu «Ich liebe mich» oder zu «Ich bin schlank» beziehen sich diese Affirmationen auf den Weg und nicht auf das «Endresultat» und fühlen sich für mich persönlich auch viel besser an.

 

C) Spiegelübungen: Diese Übung sind sehr effektiv und zeigen bei regelmässiger Anwendung einen grossen Erfolg (auch wenn sie sich zu Beginn vielleicht ein bisschen seltsam anfühlt 😉): Stelle Dich angezogen vor den Spiegel und schaue dir selbstbewusst in die Augen.

Nimm so Kontakt mit Dir selbst und Deinem Innersten auf. Sprich liebevoll mit dir selbst (wenn möglich laut) und zähle Deine Stärken auf und/oder, wofür du im Leben dankbar bist. Beispiele: «Ich bin dankbar, dass ich gesund bin. Ich schätze mich für meine guten Kochkünste, dass ich eine gute Zuhörerin bin etc. (zähle das auf, wofür Du Dich selbst schätzt und wenn es Dir noch schwerfällt, zähle auf, was andere Menschen in Deinem Umfeld an Dir schätzen) Oder auch: «Das habe ich gut gemacht: Mir Zeit für einen Schwatz mit meiner Nachbarin genommen etc.“ und dann zählst du auf, was du gestern oder in den letzten Tagen gut gemacht hast – das dürfen auch kleine Dinge sein.

Probiere die verschiedenen Ideen gerne aus und wiederhole die Übung, welche dir am besten gefällt, für die nächsten 4 Wochen täglich. Du wirst einen Unterschied bemerken – versprochen.

Abnehmen beginnt von Innen nach Aussen: Mit Deinen Gedanken bereitest Du vor und Dein Körper wird folgen. Je besser Du lernst, Deinen Körper JETZT zu akzeptieren, desto einfacher wird Dir die Abnahme gelingen, da Du grundsätzlicher positiver gestimmt bist und dadurch weniger zum «Frust/Stress-Essen» greifen wirst.

Wie denkst Du darüber? Hast Du dich bei gewissen Aussagen angesprochen oder ertappt gefühlt? Lass es mich gerne wissen, ich freue mich über Deinen Kommentar.

💗 Herzensgruss Silvia

PS: Fühlst Du Dich von solchen Themen und konkreten Beispielen angesprochen? Falls ja, so bist Du im Onlinekurs „In 5 achtsamen Schritten zu Deinem Wohlfühlgewicht“ genau richtig 💗!

Dort gehen wir noch viel tiefer auf genau solche Themen ein.

Trage Dich gerne unverbindlich in die Warteliste für den nächsten Kurs im Herbst ein, damit Du Den Anmeldeschluss und weitere wichtige Informationen nicht verpasst. Hier geht es zur Warteliste (Auf diesen Link klicken)

 

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Abnehm-Fallen im Sommer

Endlich Sommer 🌞⛱!

Liebst Du die sommerlich heissen Tage auch so wie ich? Oder bist Du eher Typ «Winter»? Egal, letztlich hat jede Jahreszeit ihre Vorzüge.

So leicht und locker wie sich manch sonniger Tag anfühlt – es stecken auch viele Abnehm-Fallen im Sommer. Machen wir uns heute also auf die Spur der (versteckten) Kalorienfallen.

Zuerst ein kleines Gedankenexperiment: «Was bringst Du spontan mit Sommer in Verbindung in Bezug auf Essen?» Vielleicht in Richtung: Leichte Salate, kalte Suppen, leckeres Obst aber auch Eis essen, Grillpartys, ein kühler Drink am Abend und der geliebte Eiskaffee?

 

1. Worauf sollte ich beim Abnehmen im Sommer achten?

Nehmen wir eines vorweg: Du darfst alles essen! Ohne schlechtes Gewissen und mit Genuss! Es kommt auf die Menge darauf an und letztlich, dass Du Dich damit wohlfühlst.

Gerade wenn es heiss ist, neigen wir dazu, Mahlzeiten auszulassen und dies wiederum kann dazu führen, dass wir zwei Stunden später Heisshunger verspüren und herunterschlingen, was uns in die Quere kommt. Tipp: Möglichst keine Mahlzeiten auslassen!

Wenn die Temperaturen steigen, so trinken wir in der Regel auch mehr, was wichtig für unsere Abnahme ist. Doch irgendwann wird das Wasser vielleicht zu langweilig und wir greifen zu Fruchtsäften und Limonaden, in denen oft viel Zucker und Kalorien stecken. Tipp: Wasser mit Zitrone/Orange oder Kräutern aromatisieren, Fruchtsäfte verdünnen und zur Abwechslung mal zu einem „Zero-Getränk“ greifen.

Abnehm-Fallen im Sommer

 

2. Welche Diät-Fallen lauern im Sommer?

Auf eine Falle, welche ich selbst lange reingefallen bin: Salate! Irgendwie habe ich Salate immer mit «leicht und gesund» in Verbindung gebracht – doch die Saucen und Beilagen machen schnell eine Kalorienbombe daraus. Wenn Du also Lust auf Pasta hast, dann iss gerne Deinen Teller Pasta – dieser hat oftmals weniger Kalorien als ein Salat mit viel Mayonnaise und Öl in der Salatsauce. Oder noch besser: Kreiere Deine eigene Salat-Sauce, so weisst Du, was drin steckt.

2.1 Alkohol

Ende Sommer kommt oft das grosse Stauen: «Weshalb bin ich so schwer? Ich habe mich doch ganz vernünftig ernährt!». Sei vorsichtig mit den versteckten Kalorien in alkoholischen Getränken. Ja, auch ich mag am Abend eine Aperol Spritz oder Hugo – unterschätze bitte die Kalorien nicht! Alkohol selbst hat viele Kalorien und bremst zudem unsere Fettverbrennung. Tipp: Es gibt auch alkoholfreie Versionen dieser Getränke und diese schmecken ebenfalls toll.

 2.2 Apéro

Wie ich festgestellt habe, ist das dieses Thema «typisch schweizerisch» doch auch Dir wird es nicht unbekannt vorkommen 🙂: Apéro! Vor dem Hauptgang startet man gemütlich mit einem Apéro, welcher in der Regel aus einem Glas Alkohol (Bier, Wein, Prosecco, etc.) und Beilagen wie Erdnüsschen, Chips, Käse, Humus, Cracker und dergleichen besteht. Tja, alles Kalorienbomben und diese vor dem Hauptgang! Hier lohnt sich ein bisschen Zurückhaltung definitiv! Tipp: Nimm Dir ein paar Chips auf einen Teller oder Serviette und iss nur diese Portion. Gerade wenn wir in Gesprächen mit anderen sind, ist die Gefahr gross, dass wir unbewusst immer wieder zu den Chips greifen und dabei nicht bemerken, wieviel wir schon davon gegessen haben.

2.3 Eis

Was Deine Gewichtsabnahme im Sommer ebenfalls negativ beeinflussen kann ist das geliebte Eis🍦 . Nein, Du musst keinesfalls darauf verzichten, doch es lohnt sich, hier genauer hinzuschauen. Es macht schon mal einen grossen Unterschied, ob Du ein Wasser/Fruchteis oder eine Kalorienbombe in Form eines Sahne- und Rahm-Eis zu Dir nimmst. Ich gestehe: Ich bin ein Fan von «Magnum weiss und Almond» und dies sind beides Kalorienbomben 😊. Zum Glück gibt es mittlerweile «Minis» davon, denn die Grösse dieser Magnums ist beträchtlich und auch dies wiederum hat einen grossen Einfluss auf die Kalorien. Kürzlich habe ich zu meinem Sohn gesagt, als ich eine Magnum genoss: «Die ersten Momente sind immer die besten und danach lässt der Genuss rasch nach und vor mir noch so ein grosses Eis, welches ich dann trotzdem zu Ende esse.». Dies hat mich auf die Idee gebracht, mal wieder eine «Grosspackung» Eis am Block zu kaufen und so nehme ich mir eine passende Menge mit dem Eisportionierer heraus – das fühlt sich besser an. Probiere es gerne aus. Eine weiter tolle Idee ist es natürlich, das Eis selbst herzustellen.

Du siehst, es gibt tatsächliche viele versteckte «Diät-Fallen» im Sommer, aber auch zahlreiche Alternativen um genussvoll und leichter durch diese schöne Jahreszeit zu kommen.

Und weil es mir so wichtig ist: Es gibt keine Verbote! Lieber geniesst Du ein Sahne-Eis und bist dann glücklich und zufrieden, anstatt Du dich mit einem leichteren «Sorbet» zufrieden gibst und zwei Stunden später aus Frust zur Schokolade greifen «musst».

Eine wunderschöne Sommerzeit Dir!

💗 Herzensgruss Silvia

 

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Hilfe bei deiner Abnahme

«Fällt es Dir schwer, jemanden um Hilfe zu bitten?»

Keine Angst, damit stehst Du nicht alleine da! Gerade uns Frauen fällt es oft schwer nach Unterstützung zu fragen.

Andererseits: Gehörst Du nicht auch zu den Frauen, die es glücklich macht, wenn Du jemandem helfen kannst? Auch ich selbst mag dieses zufriedene Gefühl, wenn ich jemandem etwas Gutes tun konnte – in den meisten Fälle ist es nämlich «win/win» für beide Seiten: Der einen Person wurde bei einem Problem geholfen und die andere Person freut sich darüber, einen positiven Beitrag leisten zu können.

Beantworte gerne kurz und spontan folgende Fragen:

  • Warum fällt es mir schwer, um Hilfe zu bitten?
  • Fällt es mir nur bei gewissen Themen oder bei gewissen Menschen schwer oder allgemein?
  • Welche Gefühle zeigen sich am ehesten, wenn ich um Hilfe bitte? Scham, Angst, Frust oder andere?

Mir persönlich fiel es lange Zeit sehr schwer, jemanden um Hilfe zu bitten, denn ich dachte mir «Das muss ich alleine schaffen, andere schaffen es auch».

Doch ich «musste» es lernen – spätestens als ich als alleinerziehende Mama mit einem 2-jährigen Kind umziehen und ein neues Leben aufbauen musste.

Wahrscheinlich hätte ich dazumal noch versucht, möglichst alles alleine zu schaffen – doch es ging „praktisch“ nicht, ganz alleine grosse Möbelstücke zusammenzuschrauben oder irgendwelche Lampen zu montieren (da habe ich viel zu viel Respekt vor Strom 😉)

Ich habe gelernt, meine Hemmungen abzubauen und um Hilfe zu bitten: In der Nachbarschaft, bei Kolleg/innen, bei anderen Müttern, bei Fachleuten.

Was es einfach? Nein, es hat mich teilweise viel Überwindung gekostet! Doch der Gedanke hat mich unterstützt, dass ich selbst ja auch gerne helfe, wenn mich jemand um Unterstützung bittet und es den anderen Menschen wahrscheinlich (hoffentlich 😉) auch so geht.

Habe ich immer die nötige Hilfe bekommen? Zu 90% ja und in den anderen 10% passte es zeitlich oder sonst nicht. Ich habe keine einzige negative Reaktion bekommen 🙏🏻.

Hilfe bei deiner Abnahme

 

1. Holst Du Dir beim Abnehmen Unterstützung?

Wie ich schon oft erwähnt habe: Abnehmen ist ein Marathon und kein kurzer Sprint – wir benötigen Ausdauer und Disziplin.

Und dürfen uns auch Hilfe und Unterstützung holen. Gerade bei solchen «grossen Projekten» und gerade auch, weil uns Abnehmen oftmals nicht so einfach von der Hand geht – sonst wären wir ja nicht hier, wo wir sind.

Wie sieht es bei Dir persönlich aus?

  • Meine Familie/mein Partner/mein Umfeld unterstützen mich tatkräftig bei der Abnahme
  • Naja, ich habe schon so viele Diäten gemacht, ich möchte mein Umfeld nicht länger damit «belästigen»
  • Nein, es ist «mein Abnahme-Projekt» und ich kann von den anderen keine Rücksichtnahme erwarten

Auch wenn es Deine gefühlte 276. Diät respektive «Abnahme-Projekt» ist: Du hat Unterstützung von Deinen Liebsten verdient!

2. Wie kannst Du unterstützt werden?

Hier ein paar spontane Beispiele:

  • Mit der Familie abmachen, dass weniger/keine Süssigkeiten (Chips, Eis, Erdnussbutter etc.) mehr im Haus sind, weil es Dir schwerfällt zu widerstehen
  • Mit einer Freundin/Deinem Partner regelmässige Bewegung planen; beispielsweise 1x am Wochenende zum gemeinsamen 2-stündigen Spaziergang oder zum Walken (Hullern etc.)
  • Deine Familie unterstützt Dich bei der wöchentlichen «Ess-Planung» => Liste erstellen, evtl. gemeinsamer Einkauf, mal kocht jemand anderes als Du
  • Ihr vereinbart gemeinsam, dass die Waage für ein paar Monate aus der Wohnung verschwindet

Bestimmt hast Du noch weitere tolle Ideen 😊

Vergiss nicht: Du bist eine starke Frau und gemeinsam sind wir noch stärker!

Suche Dir Gleichgesinnte (in Foren, Facebook-Gruppen, Kursen etc.) und motiviert und stärkt euch gegenseitig.

Auch in der Familie: Vielleicht bist Du die einzige, welche mit ihren Pfunden zu kämpfen hat? Dann bitte um Verständnis und Mitgefühl, erzähle von Deinen Gefühlen. Mit dieser Anteilnahme wird vieles einfacher für Dich.

Und nicht zuletzt: Unsere Mitmenschen sind keine «Hellseher/innen» 😊 – zum Glück nicht! Deshalb erkennen sie manchmal aber auch nicht, wann und wie wir Unterstützung gebrauchen könnten. Umso wichtiger ist, dass wir sie darauf ansprechen und aktiv um Hilfe bitten

Weil wir jemanden um Hilfe bitten, fallen wir noch lange niemandem zur Last – im Gegenteil.

Und da wir gerade beim Thema sind, nun getraue ich mich, Dich um Deine Hilfe zu bitten 🙂.

Mir ist es wichtig, dass ich Dich mit meinen Texten und Beiträgen optimal unterstützen und noch gezielter auf deine Bedürfnisse, Wünsche und Sorgen eingehen kann. Daher bitte ich Dich, diese kurze Umfrage auszufüllen – es dauert keine 10 Minuten und die Umfrage ist selbstverständlich anonym.

Ich danke Dir!

Auch hier gilt: Gemeinsam erzielen wir bessere Resultate: Ich darf Dich ein bisschen näher kennenlernen und dadurch kann ich Dich wiederum mit meinen Tipps und Inspirationen noch optimaler begleiten und unterstützen.

Deine «Wochenaufgabe»: Bitte mindestens 1x jemanden aktiv um Hilfe und schaue, was passieren wird.

 

💗 Herzensgruss Silvia

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Stopp - grenze dich ab

Bevor ich heute zum eigentlichen Thema „Stopp! So grenzt Du Dich ab und nimmst einfacher ab!“ komme, eine kurze persönliche Geschichte von mir: Letzte Woche habe ich mit meinen Freundinnen ein paar Tage Urlaub auf Mallorca verbracht. Meine beste Freundin aus der Kindergartenzeit hat sich diese Auszeit mit uns zum 50. Geburtstag gewünscht.

Abends sind wir schön ausgegangen und da wurde mir mal wieder bewusst wie schnell uns andere Menschen – in diesem Falle Männer – bewerten, beurteilen, verurteilen und einschätzen. Daher das heutige Thema „Stopp! So grenzt Du Dich ab!“

Erfahre in diesem Blog-Beitrag, welche wichtigen Parallelen zwischen Abgrenzung und Abnehmen bestehen. 

1. Niemand hat über Dich zu urteilen!

Auch als «schlanke Person» ist man vor Vorurteilen nicht geschützt.

Ich glaube, vor ein paar Jahren hätte ich mich mit diesen besagten Männern noch auf eine Diskussion eingelassen oder hätte mich erklären wollen – doch heutzutage bin ich zum Glück an einem anderen Punkt im Leben und beende solche Begegnungen raschmöglich. Ich habe keine Lust, mich mit Menschen zu unterhalten, die zu wissen glauben, wer ich bin und was mir guttun würde 😊.

Niemand hat das Recht über Dich zu urteilen. Egal, welche Hautfarbe Du hast, welcher Job, welche Nationalität oder welche Kleidergrösse.

Und doch wird es immer solche Menschen geben! 

Deshalb lade ich Dich ein: Grenze dich von solchen Kritiker/innen sofort ab und erkläre oder begründe Dich nicht.

Verlasse die Situation (wenn es geht) oder sage klar und deutlich «Stopp», wenn das Gespräch in die falsche Richtung läuft.

Du siehst: Stopp zu sagen beginnt nicht erst beim Essen. Nein, Dein persönliches Wohlbefinden ist die Basis, damit Du abnehmen kannst und deshalb ist es so wichtig, dass Du gut für Dich sorgst.

 

Stopp - grenze dich ab

Achtung: Die Kritik wird übrigens oft als «gut gemeinter Ratschlag» getarnt 😉… nach dem Motto «Ich meine es ja nur gut mit Dir….»

Verstehe mich bitte nicht falsch: Wir alle können uns durch konstruktives, gutgemeintes Feedback weiterentwickeln und da dürfen wir auch offenbleiben.

Du wirst den Unterschied sofort spüren und merken, ob es sich lohnt hinzuhören oder ob es besser ist, sich schnell aus dem Staub zu machen und stopp zu sagen. 😉.

 

2. Du darfst (musst!) gut für Dich selbst sorgen

Manchmal besteht der Irrglauben, dass man keiner Kritik/Verurteilung mehr ausgesetzt ist, wenn man «schlanker» ist. Doch dem ist nicht so: Dann wird vielleicht an der Frisur oder der Bekleidung herumkritisiert oder einem vielleicht unterstellt, dass man zu wenig locker sei (Dann, wenn man die Sprüche des Gegenübers nicht sooo toll findet – du verstehst mich 😉).

Ob schlanker oder nicht: Wir dürfen lernen, uns selbst abzugrenzen und gut für uns selbst zu sorgen! Auch mal nein zu sagen! Auch mal freundlich verabschiedend die Situation rasch verlassen.

  • Stehe zu dir!
  • Lass dir von niemandem etwas einreden!
  • Lasse keine ungewollten Feedbacks zu!

Du musst Dich mit solchen Menschen nicht abgeben!

Nimm gerne Feedback an, von Menschen die Dich kennen und die es wirklich gut mit Dir meinen oder von solchen, die schon dort sind, wo Du gerne sein möchtest.

Die sozialen Medien haben die «Feedback-Kultur» stärk verändert und ich stelle selbst immer wieder fest, dass es oftmals die «unpersönlichen Profile» (ohne Foto oder mit Blumen-Profilbild) sind, welche am heftigsten kritisieren. Ja, ist halt einfach, so anonym und ohne irgendwelches Vorwissen andere zu verurteilen. Dieses Sprichwort veranschaulicht das Ganze wunderbar:

„WAS PETER ÜBER PAUL SAGT, SAGT MEHR ÜBER PETER ALS ÜBER PAUL“ (Unbekannt)

Will heissen: Wenn jemand schlecht über Dich spricht oder Dich negativ behandelt, so sagt dies NICHTS über Dich, sondern sehr viel über den anderen aus.

Umgib Dich mit Menschen, die wohlwollend zu Dir sind, das Positive hervorheben und Dir Kraft und Zuversicht schenken und sorge gut für Dich selbst.

Abnehmen beginnt im Kopf! Es ist so viel schwieriger ein positives Resultat zu erreichen (Deine Gewichtsabnahme) wenn Du negativen Einflüssen ausgesetzt bist. Ein „nein“ zu den anderen ist ein „ja“ zu Dir! Sage also lieber einmal zu viel als zu wenig „stopp“ und grenze Dich ab.

In dem Sinne: Ich wünsche Dir ein wunderschönes, entspanntes und glückliches Wochenende!

💗 Herzensgruss Silvia

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