Isst Du heimlich und neigst zur „Staubsauger-Mentalität“?

Ein herzliches Grüezi auf meinen Blog!

Essen bedeutet Geselligkeit und Genuss. Viele Traditionen sind mit einem üppigen Essen verbunden – ob Hochzeit, Weihnachten oder Geburtstage.

Auch zuhause bedeutet Essen oftmals Geselligkeit, denn viele Familien begegnen sich vorwiegend beim gemeinsamen Essen.

Kommen wir nun zum eigentlichen Thema: Heimliches Essen.

Suchst Du den Zusammenhang? Den verrate ich Dir gerne.

Ich kenne soooo viele Frauen, die sich in Gesellschaft beim Essen (vornehm) zurückhalten. Doch dann – kaum haben sie die Teller weggeräumt – wird in der Küche noch dort aus dem Topf gegessen, noch da die paar wenigen Teigwaren verspeist, etc.

Oder aber: Kaum ist der Besuch weg, wird der Kuchen und das Dessert dann doch auch noch gegessen.

Kennst Du auch solche Menschen in Deinem Umfeld? Bist Du vielleicht selbst davon betroffen? Gerade das „Reste-Essen“ in der Küche ist mir persönlich definitiv nicht fremd :-(.

Wer mich schon länger kennt weiss, dass ich versuche, nicht zu urteilen und zu verurteilen – auch dieses Verhalten ist nicht falsch. Nein, das Ganze hat eher eine traurige Seite. Nämlich diese, dass wir die genannten Reste meistens einsam (statt in Gesellschaft) und beschämt/in Eile essen (es könnte uns ja jemand entdecken) als gemeinsam mit den anderen Gästen zu geniessen.

2. Staubsauger-Mentalität

„Staubsauger-Mentalität“?

Was macht ein Staubsauger: Er schluckt alles, was ihm in die Quere kommt und er hat seine Arbeit erst getan, wenn kein Stäubchen oder Krümel mehr herumliegt.

Gehörst Du zu den Frauen, die erzogen wurden, dass der Teller leer gegessen sein musste? Oder erinnerst Du Dich vielleicht an Zeiten, in denen es zu wenig Essen gab und der Teller leer zu essen „überlebenswichtig“ war?

Ich lade Dich ein, Dich selbst zu beobachten:

  • Isst Du manchmal die Ess-Reste vom Teller Deiner Kinder leer?
  • Stresst es Dich, wenn Du satt bist und Dein Teller noch nicht leer gegessen ist?
  • Fällt es Dir schwer, Ess-Reste wegzuwerfen und Du isst sie lieber auf (weil die Menge doch zu klein für die Wiederverwertung ist)?

Solche Muster haben wir alle und erst wenn wir sie erkennen, können wir sie verändern.

3. In der Öffentlichkeit essen

Ein weiteres Thema: Wir sind mittlerweile alle erwachsene Frauen und müssen unsere Schokolade nicht mehr heimlich im Kinderzimmer naschen, wie dazumal, als wir noch klein waren.

Und doch beobachte ich immer wieder Situationen, in denen sich Frauen nicht getrauen, in der Öffentlichkeit beispielsweise ein Eis zu essen oder einen Burger – aus Angst vor schrägen Blicken oder bösen Sprüchen.

Ich verstehe das absolut und gleichzeitig lade ich Dich dazu ein, noch mehr zu Dir selbst und Deinen (Ess)Bedürfnissen zu stehen. Iss beim Weggehen mit Deinen Freundinnen die ganze Pizza weg (auch wenn die anderen nach der Hälfte satt sind) anstatt danach einsam zuhause aus Hunger und/oder Frust noch eine Schokolade zu vertilgen.

Je mehr Frauen sich getrauen, ja zu sagen zum genussvollen Essen in Gesellschaft und nein zum einsamen, beschämten „Reste-Staubsauger-Essen“, umso besser!

Gehen wir voran, denn es braucht noch viele solcher positiven Beispiele wie uns.

Herzensgruss Silvia

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