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Diese Gedanken hindern dich beim Abnehmen

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Diese Gedanken hindern dich beim Abnehmen

Bevor wir zum eigentlichen Thema kommen: Diese Gedanken hindern dich beim Abnehmen» folgende Geschichte: Diese Woche habe ich einen interessanten Artikel zum Thema «Schul-Schwänzen» gelesen 😊. Da schrieben ein paar Mamas, dass sie ihren Kindern pro Semester einen «Krank-Tag» schenkten, sofern an diesem Tag keine Prüfungen stattfinden. Heisst also: Die Kinder hatten einen «Joker-Tag» um zuhause zu bleiben.

Ob dies nun pädagogisch sinnvoll ist oder nicht, darf jeder selbst entscheiden. Wirklich spannend waren allerdings die Aussagen der betroffenen Kinder: «Ich habe mir jedes Mal sehr lange überlegt, ob ich wirklich heute zuhause bleiben möchte, oder ob ich mir diesen Joker-Tag für später aufsparen soll» oder ähnlich. Es gab sogar etliche Kinder, welche auf diesen «freien Tag» ganz verzichteten.

 

Was hat ein „Joker-Tag“ mit Abnehmen zu tun?

Eine Menge 😊 Dem kommen wir nun gemeinsam auf die Schliche …

Schau, es macht einen riesengroßen Unterschied, ob wir uns etwas erlauben oder etwas verbieten.

Dadurch, dass diese Kinder die Erlaubnis für einen «Krank-Tag» hatten, führte dazu, dass sie viel entspannter und bewusster damit umgehen konnten.

Widmen wir uns also gerne der Frage: «Welche Gedanken braucht es zum Abnehmen?»

 

Wo darfst du dir selbst mehr erlauben, anstatt zu verbieten?

Kürzlich genossen mein Sohn und ich Urlaub „zuhause“ und im Vorfeld sammelten wir Ideen, was uns diese Woche guttun würde. Ich schrieb mir auf, dass ich ein Vermicelles essen gehen möchte (Eben habe ich kurz gegoogelt, ob man dies in Deutschland/Österreich auch kennt 😊 Je nach Gebiet ist es unbekannt und kommt am ehesten unter dem Namen Kastanien- oder Maronenpüree vor.)

Spielt allerdings auch nicht so eine grosse Rolle, ob ihr es kennt oder nicht – es ist eine Süssspeise. Und interessanterweise bin ich 3x an einem solchen Vermicelles vorbeigegangen, habe es aber nicht gekauft – ich wollte es mir für später – an einem gemütlicheren Ort – aufsparen. Heute Nachmittag wird es soweit sein 😉.

Hätte ich mir dies nicht im Vorfeld «erlaubt», so hätte ich bei jedem Anblick (unbewusst) das Gefühl gehabt: «Nein, das sollte ich nicht essen».

Probiere es gerne aus! Was könntest du dir für die nächsten Tage bewusst erlauben?

  • Schokoriegel
  • Chips
  • Burger
  • Lieblingskäse

Wie wir vom «Joker-Tag» lernen können: Schon alleine die Erlaubnis hemmt das Verlangen und du ebenfalls wichtig: Wenn du den Lieblingskäse oder das Vermicelles 😉 genossen hast, dann sogar OHNE schlechtes Gewissen 😊!

 

 

Diese Gedanken hindern dich beim Abnehmen

 

Welche Bewertungen hindern dich (noch) bei deiner Abnahme?

Mit Bewertungen meine ich, wie du gewisse Situationen beurteilst und sie somit «kategorisierst».

 

Hier ein passendes Beispiel: Eine Situation, zwei verschiedenen Bewertungen.

Situation: «Barbara hatte einen anstrengenden Tag und fühlt sich abends müde und ausgelaugt. Eigentlich wollte sie sich etwas Gesundes kochen, doch sie ist zu erschöpft dazu und bereitet sich stattdessen eine «Fertig-Pizza» zu.

Wie könnte Barbara diese Situation nun bewerten?

Bewertung 1: «Oh nein, alles wieder für die Katze! Ich bin einfach undiszipliniert und hatte ja schon von Anfang an das Gefühl, dass ich es wieder nicht mit der Abnahme schaffe. Jetzt ist es eh egal, kann ich den Schoko-Riegel auch noch essen.

Bewertung 2: «Oh nein, eigentlich wollte ich mir ja was Gesundes zubereiten.  Aber ich war einfach zu erschöpft, schliesslich hatte ich einen intensiven Tag heute. Ich weiss, dass ich von einer Pizza nicht «dick» werde. Ich geniesse nun diese «Ausnahme», denn die letzten Tage liefen ja ganz gut.»

 

Diese «Bewertungen» laufen oftmals auch unbewusst ab, aber du siehst, welche Macht dahintersteckt.

 

Welche «Bewertungen» hindern dich eventuell noch bei der erfolgreichen Abnahme?

  • Wenn ich abnehmen möchte, darf ich KEINEN Zucker zu mir nehmen
  • Ich muss jeden Tag zu 100% diszipliniert sein und mich an die Vorgaben halten
  • Ohne meine täglichen 10’000 Schritte kann ich nicht abnehmen
  • Wer abnehmen will, muss hungern
  • Wenn ich einmal etwas «zu viel» esse, sündige ich und bin eine Versagerin

 

In den sozialen Medien lese ich so oft: «Ich habe gesündigt» ☹.. nein, aufgrund eines ausgiebigen Bruches, zwei Stück Kuchen oder einem grossen Burger Menü ist noch niemand übergewichtig geworden – auch du nicht. 

 

Erst die Bewertung «Ich habe gesündigt» bringt den negativen Teufelskreislauf in Bewegung.

 

Ich wünsche dir viel Erfolg beim Aufspüren deiner Gedanken, die dich bisher beim Abnehmen gehindert haben.

 

💗 Herzensgruss Silvia

 

 

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Schluss mit Diät-Stress

Ein herzliches Grüezi

Ich bin Silvia und ich freue mich, dass Du den Weg auf diese Seite gefunden hast.

Jeder noch so kleine Schritt zählt und Du hast es verdient, Dich wohl in Deinem Körper zu fühlen. Aber vergiss bitte diese schnellen Diäten, bei denen man spätestens nach einem Jahr alle verlorenen Kilos wieder auf den Hüften hat und oftmals noch einige Pfunde dazu.

Als junge Frau litt ich jahrelang unter meinen Gewichtsschwankungen und meinem Übergewicht. Ich habe sehr viele verschiedene Diäten und Methoden ausprobiert und kann heute dankbar sagen: Seit 25 Jahren geniesse ich stressfrei mein Wohlfühlgewicht!

Ich habe zahlreiche Aus- und Weiterbildungen absolviert. Unter anderem als Coach in der systemisch orientierten Beratung an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften und als Didaktik-Spezialistin. Gleichzeitig bin ich seit vielen Jahren aktiv als Coach tätig. Genau so wichtig wie die Weiterbildungen sind allerdings auch meine persönlichen Erfahrungen, denn ich weiss, wie sich dieser Diät-Leidensweg anfühlen kann.

Privat bin ich eine glückliche, alleinerziehende Mama eines wunderbaren Sohnes und ich liebe die Geselligkeit und das Tanzen mit meinen Freundinnen. Gleichzeitig schöpfe ich Kraft aus der Natur und mit Yoga.

Folge mir gerne auch auf Instagram und Facebook.

Hilfe bei deiner Abnahme

«Fällt es Dir schwer, jemanden um Hilfe zu bitten?»

Keine Angst, damit stehst Du nicht alleine da! Gerade uns Frauen fällt es oft schwer nach Unterstützung zu fragen.

Andererseits: Gehörst Du nicht auch zu den Frauen, die es glücklich macht, wenn Du jemandem helfen kannst? Auch ich selbst mag dieses zufriedene Gefühl, wenn ich jemandem etwas Gutes tun konnte – in den meisten Fälle ist es nämlich «win/win» für beide Seiten: Der einen Person wurde bei einem Problem geholfen und die andere Person freut sich darüber, einen positiven Beitrag leisten zu können.

Beantworte gerne kurz und spontan folgende Fragen:

  • Warum fällt es mir schwer, um Hilfe zu bitten?
  • Fällt es mir nur bei gewissen Themen oder bei gewissen Menschen schwer oder allgemein?
  • Welche Gefühle zeigen sich am ehesten, wenn ich um Hilfe bitte? Scham, Angst, Frust oder andere?

Mir persönlich fiel es lange Zeit sehr schwer, jemanden um Hilfe zu bitten, denn ich dachte mir «Das muss ich alleine schaffen, andere schaffen es auch».

Doch ich «musste» es lernen – spätestens als ich als alleinerziehende Mama mit einem 2-jährigen Kind umziehen und ein neues Leben aufbauen musste.

Wahrscheinlich hätte ich dazumal noch versucht, möglichst alles alleine zu schaffen – doch es ging „praktisch“ nicht, ganz alleine grosse Möbelstücke zusammenzuschrauben oder irgendwelche Lampen zu montieren (da habe ich viel zu viel Respekt vor Strom 😉)

Ich habe gelernt, meine Hemmungen abzubauen und um Hilfe zu bitten: In der Nachbarschaft, bei Kolleg/innen, bei anderen Müttern, bei Fachleuten.

Was es einfach? Nein, es hat mich teilweise viel Überwindung gekostet! Doch der Gedanke hat mich unterstützt, dass ich selbst ja auch gerne helfe, wenn mich jemand um Unterstützung bittet und es den anderen Menschen wahrscheinlich (hoffentlich 😉) auch so geht.

Habe ich immer die nötige Hilfe bekommen? Zu 90% ja und in den anderen 10% passte es zeitlich oder sonst nicht. Ich habe keine einzige negative Reaktion bekommen 🙏🏻.

Hilfe bei deiner Abnahme

 

1. Holst Du Dir beim Abnehmen Unterstützung?

Wie ich schon oft erwähnt habe: Abnehmen ist ein Marathon und kein kurzer Sprint – wir benötigen Ausdauer und Disziplin.

Und dürfen uns auch Hilfe und Unterstützung holen. Gerade bei solchen «grossen Projekten» und gerade auch, weil uns Abnehmen oftmals nicht so einfach von der Hand geht – sonst wären wir ja nicht hier, wo wir sind.

Wie sieht es bei Dir persönlich aus?

  • Meine Familie/mein Partner/mein Umfeld unterstützen mich tatkräftig bei der Abnahme
  • Naja, ich habe schon so viele Diäten gemacht, ich möchte mein Umfeld nicht länger damit «belästigen»
  • Nein, es ist «mein Abnahme-Projekt» und ich kann von den anderen keine Rücksichtnahme erwarten

Auch wenn es Deine gefühlte 276. Diät respektive «Abnahme-Projekt» ist: Du hat Unterstützung von Deinen Liebsten verdient!

2. Wie kannst Du unterstützt werden?

Hier ein paar spontane Beispiele:

  • Mit der Familie abmachen, dass weniger/keine Süssigkeiten (Chips, Eis, Erdnussbutter etc.) mehr im Haus sind, weil es Dir schwerfällt zu widerstehen
  • Mit einer Freundin/Deinem Partner regelmässige Bewegung planen; beispielsweise 1x am Wochenende zum gemeinsamen 2-stündigen Spaziergang oder zum Walken (Hullern etc.)
  • Deine Familie unterstützt Dich bei der wöchentlichen «Ess-Planung» => Liste erstellen, evtl. gemeinsamer Einkauf, mal kocht jemand anderes als Du
  • Ihr vereinbart gemeinsam, dass die Waage für ein paar Monate aus der Wohnung verschwindet

Bestimmt hast Du noch weitere tolle Ideen 😊

Vergiss nicht: Du bist eine starke Frau und gemeinsam sind wir noch stärker!

Suche Dir Gleichgesinnte (in Foren, Facebook-Gruppen, Kursen etc.) und motiviert und stärkt euch gegenseitig.

Auch in der Familie: Vielleicht bist Du die einzige, welche mit ihren Pfunden zu kämpfen hat? Dann bitte um Verständnis und Mitgefühl, erzähle von Deinen Gefühlen. Mit dieser Anteilnahme wird vieles einfacher für Dich.

Und nicht zuletzt: Unsere Mitmenschen sind keine «Hellseher/innen» 😊 – zum Glück nicht! Deshalb erkennen sie manchmal aber auch nicht, wann und wie wir Unterstützung gebrauchen könnten. Umso wichtiger ist, dass wir sie darauf ansprechen und aktiv um Hilfe bitten

Weil wir jemanden um Hilfe bitten, fallen wir noch lange niemandem zur Last – im Gegenteil.

Und da wir gerade beim Thema sind, nun getraue ich mich, Dich um Deine Hilfe zu bitten 🙂.

Mir ist es wichtig, dass ich Dich mit meinen Texten und Beiträgen optimal unterstützen und noch gezielter auf deine Bedürfnisse, Wünsche und Sorgen eingehen kann. Daher bitte ich Dich, diese kurze Umfrage auszufüllen – es dauert keine 10 Minuten und die Umfrage ist selbstverständlich anonym.

Ich danke Dir!

Auch hier gilt: Gemeinsam erzielen wir bessere Resultate: Ich darf Dich ein bisschen näher kennenlernen und dadurch kann ich Dich wiederum mit meinen Tipps und Inspirationen noch optimaler begleiten und unterstützen.

Deine «Wochenaufgabe»: Bitte mindestens 1x jemanden aktiv um Hilfe und schaue, was passieren wird.

 

💗 Herzensgruss Silvia

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