wieso meine saftkur erfolglos war

Meine erfolglose Saftkur

Heute nimm ich Dich gedanklich mit auf die Reise zu meiner erfolglosen Saftkur vor einem Jahr und zeige Dir, was Du besser machen kannst. Eine 3-tägige Saftkur, ich fühlte mich kraftlos, hatte Kopfschmerzen, starken Hunger und mir war ständig kalt 😫. Ich verstand die Welt nicht, denn diese Entschlackungsmethode tönte für mich vielversprechend und in der Beschreibung stand klar und deutlich, dass ich mich spätestens ab dem 2. Safttag erleichtert, happy und voller Energie fühlen sollte. Doch es fühlte sich komplett anders an – meine erfolglose Saftkur – es schien, als hätten sich die „Saftkur-Götter“ gegen mich gerichtet 🤷🏻‍♀️.

Wichtig: Dies ist ein persönlicher Erfahrungsbericht von mir und ich würde nie behaupten, dass Saftkuren nicht auch ihre positiven Eigenschaften haben können.

Weshalb meine Detox-Saftkur erfolglos war

Ehrlicherweise muss ich eingestehen, dass ich mit der falschen Einstellung an die Sache heranging: Ich hätte nämlich gerne auf die Schnelle ein paar Kilos verloren🙈.

Doch Saftkuren verfolgen nicht das eigentliche Ziel, dass die Teilnehmerinnen abnehmen, sondern dass der Körper wieder ins Gleichgewicht findet, die Verdauung entlastet wird und der Körper von Schadstoffen befreit werden kann.

Fehler Nummer 1: Falsche Einstellung, falsche Erwartungshaltung. 

Ja, es gibt definitiv besser Gründe zum Abnehmen, hier kannst Du sie nachlesen: „Bist Du motiviert zum abnehmen“ (Auf Link klicken)

Weshalb ich bei der Saftkur gelitten habe

Wie jede/r von uns, habe auch ich schwierige Zeiten im Leben durchmachen müssen. Nach einer schweren Krise sagte ich mir: „Silvia, Du kannst gewisse Dinge im Leben nicht beeinflussen oder steuern, doch Du kannst beeinflussen, wie Du mit Dir selbst umgehen möchtest.“ Deshalb entschied ich, wann immer möglich Stress, Druck und Leid von mir fernzuhalten.

Wahrscheinlich genau deshalb fühlte sich die Saftkur „falsch“ für mich an:

  • Ich litt an starken Kopfschmerzen, weil mir wichtige Kalorien und Nährstoffe fehlten
  • Mir war immer kalt, weil ich meine warmen Speisen vermisste (es gab zum Abendessen nur gewärmten Tomatensaft)
  • Meine Gedanken kreisten nonstop um das Essen und dass ich soooo gerne einen Kaffee ☕ getrunken hätte
  • Ich war gereizt und unkonzentriert

Ich wollte nicht mehr leiden, nicht mehr durchhalten und mich nicht mehr zusammenreissen müssen.

Es kann durchaus sein, dass sich die positiven Gefühle ab Tag 4 eingestellt hätten, doch ich wollte mich keinen Tag länger an die Vorgaben der Saftkur halten.

Meine Diät-Vergangenheit

In meinen jungen Jahren – zwischen 18 und 25 Jahren – habe ich so ziemlich jede Diät gemacht, welche es auf dem Markt gab. Mein grösster Wunsch war es, so attraktiv und schlank zu sein, wie meine Freundinnen. Und endlich auch einen Partner finden zu können, denn ich war lange Zeit Single und habe dies (fälschlicherweise) meinem Übergewicht zugeschrieben. Doch dies ist eine andere Geschichte.

Diese erfolglose Saftkur hat mich wieder an dieses „alte ich“ erinnert:

Wie ich

  • Mich selbst unter Druck setzte: „Gib nicht auf, alle anderen schaffen es auch!“
  • Mich schlecht machte: „Da muss ich nun durch, selbst schuld, dass ich so fett geworden bin“
  • Mir das Essen verboten habe: „Schluss für heute – jetzt gibt es trotz Hunger keine Kalorien mehr!“

So gelingt es besser

Siehst Du: Niemand ist perfekt 😉. Obwohl ich schon seit vielen Jahren mein Wohlfühlgewicht halten konnte, wollte ich „auf die Schnelle“ die angefutterten „Stress-Kilos“ loswerden (Mein Vater verstarb ein paar Wochen vorher völlig unerwartet und zu früh, da habe ich zum Trost und aus Stress vermehrt zum Süssen gegriffen).

Was habe ich aufgrund dieser erfolglosen Saftkur gelernt und/oder wurde mir wieder bewusster

  1. Schnelle Abnahme-Versprechen sind verlockend
  2. Was für andere funktioniert, muss für mich nicht funktionieren => Ich darf meinen eigenen Weg wählen
  3. Strenge Regeln und Vorschriften tun mir nicht gut und setzen mich unnötig unter Druck
  4. Ich nehme lieber langsam und langfristig ab und darf im Gegenzug mehr Essen und Geniessen
  5. Eine „Diät“ muss in meinen Alltag passen (Auch mit Familie)
  6. Mir ist es wichtig, dass ich ausgeglichen und leistungsfähig bin – trotz Abnahmebemühungen

Wir Menschen sind alle so verschieden und ich lade Dich ein, immer wieder zu überprüfen was DIR GUT TUT und Vorhaben zu hinterfragen oder abzubrechen, wenn sie sich nicht (mehr) gut für Dich anfühlen.

Wir haben schon genügend Herausforderungen, welche wir nicht beeinflussen können, da ist es umso wichtiger, dass Du liebevoll und sanft mir Dir und Deinem Körper umgehst.

💗 Herzensgruss Silvia

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Oder möchtest Du liebevoll und sanft ein paar Kilos abnehmen? So trage Dich gerne unverbindlich in die Warteliste für den nächsten Durchgang meines Onlinekurses „In 5 achtsamen Schritten zu Deinem Wohlfühlgewicht“ ein: Hier geht es zur Warteliste (Auf Link klicken)

Schluss mit Diät-Stress

Ein herzliches Grüezi!

Ich bin Silvia und ich freue mich, dass Du den Weg auf diese Seite gefunden hast.

Als junge Frau litt ich an Ess-Störungen und dies führte zu einem mehrmonatigen Klink-Aufenthalt. Doch auch danach litt ich jahrelang unter meinen Gewichtsschwankungen und meinem Übergewicht. Ich habe sehr viele verschiedene Diäten und Methoden ausprobiert und kann heute dankbar sagen: Seit 25 Jahren geniesse ich stressfrei mein Wohlfühlgewicht!

Seit vielen Jahren bin ich als Coach tätig und auch heute noch jedes Mal berührt, wenn ich miterleben darf, wie sich Menschen während des Coachings entwickeln und ihr Leben eine positive Wendung nimmt – trotz vieler gescheiterten Versuche vorher. 

Ja, gib nicht auf!

Jeder noch so kleine Schritt zählt und Du hast es verdient, Dich wohl in Deinem Körper zu fühlen. Aber vergiss bitte diese schnellen Diäten, bei denen man spätestens nach einem Jahr alle verlorenen Kilos wieder auf den Hüften hat und oftmals noch einige Pfunde dazu.

Ich habe diverse Aus- und Weiterbildungen absolviert; unter anderem als Coach in der systemisch orientierten Beratung an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, als Didaktik-Spezialistin etc. Aber viel wichtiger sind meine persönlichen Erfahrungen, denn ich weiss, wie sich dieser Diät-Leidensweg anfühlen kann.

Privat bin ich eine glückliche, alleinerziehende Mama eines wunderbaren Sohnes und ich liebe die Geselligkeit und das Tanzen mit meinen Freundinnen. Gleichzeitig schöpfe ich Kraft aus der Natur und mit Yoga.